Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 17, fol. 159r
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- Wohlf Heerrdiger Herr
- Hochgeehrtester Herr
- Wie aus Ew. WohlEhrwürd. vielgeseten zuschrifft ersehen,
- in
- so hat die gelehrte Welt von dero Feder eine gründliche
- Nachricht von den Frieden zu hoffen, welchen den berüchtigten
- des Syhole zwischen unsern und der Römischen Kirche zu stifften
- äusserst, jedoch vergeblich, bemühet gewesen. So rühmlich dieses
- Vorhaben ist, eben so sehr wird es iedem Wahrheitslin
- benden obliegen eine Sache zu befördern, bei welcher so
- wohl die Kirchen historia, als auch die Religion ein gar
- merckliches gewinnen wird. Meines Orts bin im so geneigtes
- oder vielmehr schuldig alles mir mögliche zur Ams
- führung dieser Materie beizutragen, weil dadurch
- nicht nur die Geschühte meines mir gedarzeit worthen,
- Vaterlandes erläutert, sondern auch zween grosse
- Männer, denen die Hannoverische Lande so gar vieles
- zu dancken haben, ausser verdacht des Gryptopapismi
Cite
Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 17, fol. 159r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068469:0319?run=617