Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 4, 8b, fol. 2v
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- im Herbst und absonderlich gegen Norden
- zu reisen ist denen zur Schwunsicht ge¬
- enigten Menschen nicht guth einem hageren
- Menschen werden die länder und städte
- so geben den Untergang der Sonnen
- liegen sehr zuschlagen; einen fett
- Menschen aber noch petter machen. Hingegen
- sind die orientalischen und weinländer
- copulanten leüten zuträglich
- Eine imme so hizige Milch hat würde
- einem majern finde übel einen andern
- soviel feuchtigkeit hat, wohl bekommen.
- gleich die schwäze erde fruchtbarer
- und beßer also werden die Ammen so
- etwas schwürzlich und dero leib etwas mit
- harten fleisch bewachsen beßere Milch
- Man muß der Ammen der durch diaet
- und medicamenta corrigiren sonst wird,
- das Kind eben die fleiße oder die Kranckheit
- überkommen, dazu die Amme geneigt, ja
- es werden sich in des Kindes angesucht, eben
- solche flocken oder waren als bey
- der Amme finden. (5
- Alte ungesunder leüte so den Brau
- mit ihren stückenden Athein abkühlen, und
- den kindern schädlichen
- um derselbe in der Ehe einen sohn zeigte
- die zu einer Zeit) gebohren, haben in Franckheit
- eine große admaphi, sie pflegen in einerley
- Morben Melandiction im hizigen Sommer
- belanckets kan von kalten und wocke
- oder auch von hize und wockehr rühren.
- Ein Medicus mus in gemüths kranckheiten
- die bewegung der Augen des patienten
- Es bezehlte ein vornehmer geistlicher
- sey solchen künsten seind gewesen, als er
- aber im 72. jahr seines Alters vom Schlag
- geruhen auff den lincken seiten.
- gänzlich grühret worden empfinde. Wie man
- lang und gleich vorhanden, solches bedeutete
- in guth gedachtnuß, denn die person kunte
- die so zu den gefangenen gangen
- Wenn sie einen treffen punct in der
- herzling gefunden haben
- Proventum daraus geschloßen, aber
- sonderlich bey einen Collegico ist incurabel
- oder groß unglück bedeutet, wird bey
- einen exemplarischen Menschen nichts zu
- ganze Öleter, die sie, gehe
- angenem eßen
- solcher treffer punct bedeut
- in melandiosi, und kan sein daß ih
- der patient in den gefängniß
- durch traurigkeit bekommen.
- wesen die Frauens mit zwitten
- esen, wird der anderleib, hohl.
- derohrigen zum öfftern durch über den
- eil ein oder oder büch zur stehen und kö
- Monath Franck zu Weinen aber die k
- ten sind unterschiedlich nach dem geblüs.
- was bey einem böse schohn den Tod
- in acht nehmen.
- Ein Exempel des die köpflini sehr
- gelesen seich werde hehr sagen. Hundt auch
- Ein vornehmer von Adel, welcher hernach
- Canzler worden, duellirte und würde der
- leine finger verwund und lahin, als
- würde eben der rechte kleine finger
- rium mit gebohren ve
- beiten haben. (§. 10.)
- nicht nur allein die Veränderung
- des gewißers, sondern auch erschmerzen,
- des Gliedts in dem himlischen zeichen darin
- das glied beherrschet dannen, der man
- darin stünde.
- Der poet sagt excessus homus, sed
- nos annoque vocarium (vidice)
- Ein. Schrifftländer zu Amsterdam selbst zu Amsterdam hat
- pag.88) mit 3 weibes-gewiesenen
- in einem viertheil jahr 18 Kinder gehabt,
- Non explicat die Zeichen aus den augen
- Habet worden nova in hoc Ms.
- quae non sunt in edito D.eyetorum
- regimine secundum planetas.
Cite
Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 4, 8b, fol. 2v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068489:0004?run=617