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Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 5, fol. 54r

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  1. folgends sich durch den ganzen Bauch außgebreitet, täglich wahr dem
  2. Patienten auf 2 mahl 1 1/2 maaß außgelassen, welches 20 tag
  3. also continuiret, folgends Ihme ein Bleÿer ins röhrlein in den Leib
  4. gestecket, vnd alle tag 2 mahl verbunden, also daß die materia von
  5. sich selbst hat fleißen können, die Materia ist weiß vnd grünlichst
  6. geweßen, zu Erst mith, volgents etwaß düner aber stimckhent, Endt
  7. lichen widerEdurch, Es ist in seiner eigenen Memframa gelegen, und
  8. ist dieselbe laut stuckheitß durch daß Loch zu vnterschiedlichen mahlen
  9. herauß Rheinen, der Patient hat sich die Ersten Päge sehr mitt, ab
  10. vnd
  11. r
  12. sonderlich den 6. 7. vnd 8. tag gar schwach befunden, also daß er
  13. et
  14. vermeinte den geist aufzugeben, der Barbier aber hat Ihme guete
  15. herzstärckhänzen gebraucht, also daß er sich, ohngeacht daß er 6
  16. mahl daß fieber mit großer hören gehabt, wider erhalt hat, die
  17. Materii so außgelauffen, ist zusamben gerechnet ein hießiger
  18. Ariner oder 40 maaß geweßen, hat also Gott dißen Patienten
  19. durch mittel gesuchten Barbiers von dißen ublen zustandt
  20. erlediget, vnd wird dißes monnath ist, weillen seith eines
  21. Monnats keine Materia auffflüßet, vnd der Patient gesundt
  22. vnd wohl auff Gottlob sich führendet, daß Hoch völlig wißerumb zu
  23. geheillest.
  24. 51

Cite

Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 5, fol. 54r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068494:0107?run=617