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Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 5, fol. 168r

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  1. obst Dietrich hat wohl gehöret bis ins zehndte Jahr
  2. nicht
  3. da er die Masern bekommen, und wie er sagt, w
  4. zu gedackt worden, nunmehr vor 11 Jahren; da hat
  5. er anfangen übel zu höhren. Und ist von der zeit
  6. nicht schlimmer, bisweilen aber wohl beßer
  7. worden, wiewohl es dann wieder abgenommen.
  8. wenn er wenig geschlaffen, ists ihm ganz duncke
  9. für den ohren und kan nicht so wohl hohren als wenn
  10. er wohl geschlaffen
  11. Vor drey Jahren als er Herr Franckheit,
  12. gehabt, hat er fast gar nicht höhren können.
  13. r der Hauptkranckheit hat er ein stetes sensen und s
  14. rausen vor den Ohren gehabt, hernach aber nicht
  15. als selten, und eine kurze Zeiten, da
  16. ihm deucht, als wenn er glocken leüten höhre und alles sich
  17. im gehirn verhindere
  18. ten ex Nasen und Mund zu hält, und den athem
  19. heraus drucken will, so legt sich etwas fürs ohr, gleichsam
  20. als ob es mit gewalt heraus wolle, und das thut
  21. ihm, weh, wann ers lange thut.
  22. wenn er den oberleppen starck ziehet, und den
  23. athen, an sich zugleich, so kan er beßer höhren
  24. Mit dem rechten Ohre kan er auch etwas beßer höhren
  25. als mit dem lincken.
  26. Sein Vater hat zwar auch nicht wohl gehöret, aber es kan
  27. nicht erblich seyn, weil solches seinem Vater
  28. durch unfell, und wie er schohn gebohren gewesen
  29. wiederfahren.
  30. Es veraüdert sich aniezo mit dem Wetter in etwas

Cite

Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 5, fol. 168r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068494:0337?run=617