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Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 6, fol. 96r

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  1. Von der Essentz der Juden n
  2. Die juden waffen, kochet man in einen neuen Janst mit so viel waßer, daß es zu
  3. Theil umb ihre subjecten außzuziehen wenn sie einen gnug gezochter leütert man
  4. ntz wie man diese Essentz
  5. n. pfft undt bringet ehe zu seiner vorigen Consi
  6. davon nicht
  7. beschicket, als soll man auch er ist den Essentzen von Münden, ja quauben, sed testi
  8. pohren und allen andern außgebrückneten fruchten groß oder Verfahren
  9. Geste Thomasi ist ein sonderlich spécipium wieder den stein vor allen Medicus hier
  10. sehr gelobet. (
  11. Von des Sußholtz Essentz
  12. Sie wird dieses töflichen gewachß wol also gemacht, nur 1tt heisch fußholtz,
  13. habe undjenige davon der außwendigen gnade undt schreibe eben kleine stück
  14. niße darüber eine kleine oder anderhalb Brunnera stein laß es 24 stundtlang
  15. bey zimlicher mann inhalmo Mariae wohl bedeits ein beitzen dienachgiesse
  16. daß infugten klar von den süßholtz ab einer exprimiere deßelbige nichtschüt
  17. werdurch daß erste in fusum auff ein ander 11 frisches sustholtz so eben, so geringe
  18. undt geschheitten undt bringe es zu solcher consistentz, daß man vielle
  19. darauß formiren könne undt behalt es zur Naturfft ist zu merken daß
  20. dieße Essentz keine weitere clarification mit einer weiß nöthig
  21. von innemer vnsergehendlichen Ebenzen so auß dem ligno gnagogo
  22. Gen.
  23. Nim 3 4 schaue so von den gantzen Holtz auß unter in vändigen abgerathenp
  24. ein einige gar wohl verziele viele eine geist 5 oder 6 kamen Brunstmaßer darauf
  25. die bloße mit seinen Zimmern Helm darin, daß refragoratorium gelöstet
  26. sten wohl; so laß es nahen destillando 2.ae standt lang und schütz oder zeit nenn
  27. einkaufe oder 2 herauß ist den Liqueren durch die schraube die vätigen auf die
  28. rectorii weder hinein, darnach nun daß decodum denificier es mit egerweiß
  29. sovol als ers erleiden Am. Und reduciret es nach der Kunst zu einer 4
  30. dieße Essent absolviret, sich in allen waßrigen liquoribus undt mag sicher
  31. wieder alhie kranckheiten da daß gemeine decvitum quaesti commendirt, ge-
  32. braucht werden.
  33. die ander Essentz über dießes Holtzwirt alß bereitet nun von dem Anerlichen
  34. schwatz lechten feisten dien gerösten gelten, gieße soviel alß deß wohl
  35. recti specifica beantirens dauber, daß es gnug sey umb den Essentz zu
  36. extrahiren, laß es in Etollneo Manne macorioron biß der Spiritus hochgefertet,
  37. sten darnach scheide die Estenz davon wie von der resinglichen Estente
  38. der Johannos Blumen ist ermert so werste eine rechte resinosische Essentzsa
  39. ben auch diese weise kan man die essentzen auß allerley sol
  40. tractiren allein daß man achtung gebe was mit schlecht waßer, undt eraß
  41. mit Branterein muß bereitet werden.
  42. c
  43. Die Essentz der gedorten Wermuths Kaüser
  44. zu extrahiren
  45. h
  46. Mann einbt der gedorten vermuths kanschen welche kleine gelbe Blück
  47. men tragen undt von ihren stenglen abgestrifft, ein Holb oder der Packer
  48. nach sein klein großfisch gedacht Wirten werunths waßer 4 U
  49. oder anstatt deßen gedachte Würckungen waßer darüber und Leßes in
  50. einen große wohl vermacht in hoineo Mario to oder 10 stund stehen da
  51. nach preyet man den Lequven auß das die Keysen treiben dahin den bleiben
  52. denselben liquorem lesteren etliche stück in eine groß residiren oder
  53. recht ihn durch ein Barhes säillen, biß er kan worden ist, undt sehen i
  54. uß oder 3 gr. biß schallen auff gelinder warne, deß waster dömpfe biß ehr
  55. ohl druck ist zu exhalieren thut ihn alß dan in eine schalle zusammen, mit

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