Search the Nachlass

Leibniz-Handschriften zur Chemie und Alchemie LH 37, 6, fol. 50v

Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. Mean line confidence on this page: 0.89.

Original at the GWLB · Page image · Annotations (IIIF) · Download text

One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 53r); this page is its left half.

The machine reads it as

  1. Hierlandt: und der Primarius zu Görlitz den Mann Gott es
  2. Jacob Höhmen, weßen Schrifften auch noch heütiges tages
  3. von etlichen unsren Hoffärtigen Schrifft gelehrten wollen verschwert
  4. d
  5. werden. Die ihn über, an statt zu wiederlegen, nichts anders thun
  6. als lästern und Schwehen, welches jedoch keines guten Geistes
  7. ß
  8. angenschafft ist. Denn sagen sie, er hette sollen bey seinen Teütsches
  9. bleiben. Es werde seines thun nicht und weiter. Aber Gott
  10. weiß wohl warumb er einfältige letzen zu seinen Apostelen be
  11. rafft u. mit seines größer Geistes krafft außeröstet. Denn
  12. wenn solche Gustreiche Schrifften (welche doch 100 Doctores so
  13. sie gleich in einen zusammen geschmeltzt werden nicht heraußge¬
  14. ben könten) von einem Großen Doctor gemacht weren; so
  15. würde man die Ehun nicht Gott geben, sondern nun würde sey es des
  16. gelehrte Doctor kan solche Göttliche Geheimnüß schreiben.
  17. Nun solche eigen willige Menschen, welche den Elenden plagen
  18. müßen wieder ihren willen, wie Böhme soiget, den Kinder
  19. Gottes dienen, indehen sie ihnen Crintz zu richten ja selbsten
  20. Ihre plage seyn, und man aber durch Creüten und Teübsach
  21. in Gottes auch angehen muß. Aber sie werden endlich, wenn
  22. c
  23. Unser diebstes Heylandt, die seinigen von seine Heinligkeit ein
  24. führen wirt, gleich wie im Philos. werck, mit dem fluch des
  25. Eiden geschehen, alß ein unnützet druck aufn Miß und in
  26. die Ewige Einstariiß geworffen werden.
  27. d
  28. 2
  29. ßing nun wieder auf unsere Sache zukommen, und die unt
  30. würde der Philosophischen Regeneration fernet zu berichten:
  31. so ist zu wißen daß die Handt arbeit deßen, gar schlecht und
  32. gerecht. Ja ein Niederspiehl und weibenwerck ist. Wie dem
  33. solches nebenst anderen phil. Der Große Bauer pag. 16.
  34. bekräfftiget sagen. In Simpeler es der artifek od
  35. Meister macht, ja beßerer und sicherer es ist, denn die natur
  36. operirt.

Cite

Leibniz-Handschriften zur Chemie und Alchemie LH 37, 6, fol. 50v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068535:0102?run=617