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Leibniz-Handschriften zur Ad vitam Leibnitii LH 41, 4, fol. 1v

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  1. sonnti
  2. und
  3. Nachmittags bin mit H. Gelmont und den beyden
  4. erembden hinauß an das waßer gefahren und haben die
  5. gelegenheit zwischen der Stadt und Herrn Hauße besichtiget, weilen
  6. meine gedancken einen Canal führen zu laßen, so zugleich
  7. einen fall gebe. Es war der fontainier dabey auch die
  8. 4. GrafenBanngel. Schmidt, welcher vermeinte, man müste
  9. dem waßer viel schuß geben, auff 100 laster ein halbes, so aber
  10. nichts; wenn der e Canal einmahl voll Sie haben, dem wag
  11. noch so sie eine nöthliche geführet werden sollen nicht mehr gegeben, als
  12. auff 4000 toises oder klaster, 3 schuh.
  13. Augusti
  14. hat mir der H. ViceCalscher zugeschickt eine Hanoverische
  15. Chronick so der Buchsändler Förster bey dem Buchdrucker
  16. grimmen und trincken laßen, wiewohl noch nicht alles fertig
  17. die Exemplaria hat man biß auff weilen bescheid weg
  18. genommen, und verlangt darüber meine Meinung. Ich befinde
  19. daß sie vor jahren etwa von einem hiesigen geistl. gemacht
  20. und zimlich schlecht. Dabey allerhand irrige dinge, gegen
  21. er
  22. unsere wahre principia in sich hält.
  23. hat mir auch geschickt den anfang von ihr
  24. . Bekraut Medici zu Hildesheim Histori deren von
  25. Steinberg. Welche der Buchhändler fragtag
  26. vieleget. Ich habe gegen das sondavon mehr
  27. zugeschickt eben unser Krieg nicht zu erinnern, habe i
  28. nich selbst ein und anders communiciret, und will noch
  29. bei ihr Ersten ClosterRath und Archuario nachfragen
  30. welches die ältesten Leibn
  31. habe kurze gedancken über den brief von
  32. Madame vor die Churfurstin aufgesetzet;
  33. Die beyden prophenten thun einen Neuen Vorschlagen
  34. wollen mit einer mühe so gegen Herrschaüsen über in den
  35. Strohmzuegen das waße etwa 16 sich hoch hochsehen. 6000 kennen
  36. n. 24 stunden. Solches mit einen Madrigen Apudactu
  37. nach gebenhausen führen, alle da ihm einen fall von 4 oder 5 fürsten
  38. geben umb wieder in die Leine zu kommen. Dieser leztere
  39. fall soll drucken ponnen treiben, des waßer in das
  40. estimathet habe; worumbservir zu bringen, aber es wird ungleich beßer seyn
  41. das waßer nicht mit machinen, sondern einen Canal
  42. uff das Stadt zu bringenst bey herrhausen die P
  43. eiben soll. Ich stehe in den gedancken, daß man vom Canal
  44. man arm längst des garten nicht zu gersamfen, biß ins dörfft
  45. weilen solle, denn den fall als a ganz nahe am Reservori
  46. verrichten, so gesaget ihm nicht der Aqvedactus ab, und
  47. leibthmor ein klein gereume. Es wenn man
  48. it ihnen der fall im Strohm geschaffet, finden sie vor ihre
  49. mühle umb aus waßerlauff, umb das
  50. conceptorben der leine nach herrnsamsten zu bringen, 2400 thl.
  51. complant geld, oder 5000 Holländen gulden;
  52. ihn habe nit
  53. en bey den H. Cammerpraesidenten conferiret, und des
  54. hur kreüzen, Durchl1 Rapport gethan, welcher auch nicht
  55. dinal incliniret; habe vorgeschlagen, daß man
  56. iemand vom Hartz zum abwegen kommen laße, auch eine staxung
  57. pröbe in den stroßen, und schmahlen graben wurcklich.
  58. ocotanus Scythiae, da M. Cahe ein
  59. nachr
  60. Refugie so in Mathematicis, und andern studiis excelli
  61. ret, nun 5 jahr zu Ferdinandin gefangen size, wegen

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