Leibniz-Handschriften zur Ad vitam Leibnitii LH 41, 9, fol. 72r
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- s
- huht alle Dom
- urfürst
- hab Ewer
- hiemit ohnverhallten wollen, was mäßen
- nädigst gesonnen überbringen dieses Dero¬
- llen Geheimben Rath den von Leibniz in würck
- liche dienste an Meine Hoffstatt zu ziehen, in gang
- licher Hoffnung, Ewre Leiden darein zuwilligen nicht unge
- neigt sein werden, nicht allein weylen Mir dardurch ein
- abzänderliches gefallen geschähe, sondern auch weyl die
- demselben etwa auftragende geschäffte in ein- und anderen
- sonderlich was die Histori, daher fließende Rechte, und
- dazu dienende Monumenta betrifft, auch zu Ewer
- M
- Lösen absehen, und dero Hauß Histori fernerer er
- leutherung gereichen würden. Er von Leibniz wird
- übrigens von Meinem grossen und sonderbahren Ver¬
- gnügen, so Ich ob Ewer Boden rühmlichen vor das Ge
- meine Beste erweisenden eyster empfinde, und wie
- Ich solches bey anständigen begebenheiten zu bege¬
- gen geneigt seye, mit mehreren mündliche erwehn
- nung thun können. Womit Ich dieselben mit Oberumb
- lichen Willen Kaÿ. Hülden, Gnaden und allem
- guten vorder ist wohl beygethan verbleibe. Datum
- Wien du letzten Septemb. Ap. 1777.
- Byer-Lhren
- en wärtwilliger w
- le
Cite
Leibniz-Handschriften zur Ad vitam Leibnitii LH 41, 9, fol. 72r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068549:0141?run=617