Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 35r
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- Wer die Vollkommenheit Gottes nicht erkennet liebe
- Gott nicht gnugsam
- 2
- Wenn etwas an Gottes thun misfället der hält ihn
- nicht vor vollkommen.
- Wer glaubt das Gott etwas ohne ursach thue
- das ist aus einem solchen wohlgefallen, so keine
- regel noch grund noch absehen hat. Ter absoluto beneplaria
- cito, ex libertate indifferentiae) der hält Gott nicht
- vor vollkommen.
- der glaubt das Gott vollkommen sey, da glaubt
- daß er alles aufs beste mache, also daß es
- nicht müglich beßer zu machen
- Wer an betrachtung, Göttlicher Vollkommenheit keine
- lust hat, der liebet Gott nicht
- Alle Geschöpf dienen Göttlicher Glückseeligkeit oder
- herrligkeit, ein iedes nach was seiner eigenen
- vollkommenheit
- ver Göttlicher Glückseeligkeit nicht mit willen
- dienet, liebet Gott nicht
- Der liebet Gott, der seine glückseeligkeit stellet,
- in beziehung der Glückseeligkeit
- Gottes auff sich
- Wer Gott hebet, suchet seinen Willen zu lernen,
- Wer Gott liebet gehorchet, seinen willen so ihm bewust
- Wer Gott liebet
- liebet alle
- Wer die Weisheit hat, liebet alle
Cite
Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 35r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068593:0071?run=617