Leibniz-Handschriften zu Deutschland LH 12, 2, fol. 54r
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- aussehenden sache zu bringen, es ist auch ein guthes theil
- der Legaten des contra-dicirens, litigirens, schulmeisterirens
- so gewohnt worden, daß sie auch in den geringsten Sachen
- nicht eins werden können. Weil auch ferner nichts so
- in Comitiis geschloßen werden soll, heimlich gehalten
- werden kan, ist kein zweifel, daß von hohen Orthen,
- so solcher Reichsverfaßung gänzlich entgegen, alles
- an
- gar leicht bey einer solchen unzahlbaren mänge der
- sich ereügnenden difficultäten verstöret und zu nich
- te gemacht werden würde. (
- XIX
- Zu geschweigen was für bekante difficultäten die
- Stände großen theils unlängst selbst auf die Bahne
- 16
- h
- gebracht, der eine fürchtet der Religion, der andere
- der Policey, der dritte sorget es möchten die mächti
- gen durch eine solche verfaßung die übrige zu
- unterdrücken suchen, und obs gleich Osterreich so
- sehr nicht treibt, noch fördert, so sind doch unter¬
- schiedtliche so wunderlich, daß sie bey stabilirter
- Reichs miliz vermehrung der Osterreichischen
- macht dominatum paucorum,Ferdinandische
- Executionen, wiewohl unbillig, dennoch sich träumen
- lassen. (20
- XX
- Und gewislich wenn auch alle diese Einwürf
- auch
Cite
Leibniz-Handschriften zu Deutschland LH 12, 2, fol. 54r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068774:0107?run=617