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Leibniz-Handschriften zu Preussen LH 19, fol. 107r

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  1. in die
  2. und drüber
  3. Es sind nun des Vierzig jahr, daß man in Teütschland
  4. mit der Seiden zielung umbgehet, und einer guthen Würckung ver-
  5. ichert, aber wegen vieler zu fälligen hindernüße zu der anstalt
  6. im großen noch nicht gelanget. Also daß es scheinet, die Göttliche
  7. Providenz habe dieses wie andere vortreffliche und große dinge, dem
  8. s
  9. ihm
  10. Könige zu Preißen vorbehalten
  11. Es hat der weiland berühmte Churfürst zu Maynz und Bischoff
  12. zu Würburg, Johann Philip von Schönborn, und mit g
  13. und Seide machen laßen.
  14. Maulberg, Plantagrae angefangen kan gleiches hat der
  15. de
  16. P. S.
  17. d
  18. vortreffliche Churfürst zu Pfalz-Carl Ludwig vorgehabt. Man ist
  19. auch im Würten-freüerlande damit umbgangen. Aber die
  20. en
  21. darzwischen abnungen, toder allein
  22. r eine kriege mit Franckreich, und andere verwirrungen
  23. haben alle solch guth vorhaben unterbrochen
  24. Nachdem numehr auch viel Reformirten aus Franckreich
  25. in die Schweiz und in Teütschland kommen, haben Sie unter andern
  26. guthen Wercken auch dieses in etwas vorgenommen; dergleichen
  27. mit einem geringen
  28. auch einige Teütsche gethan, aber alle nur in viezo daß
  29. zwar die gewißheit des Nuzens dadurch erscheinet, aber nichts großes
  30. noch öffentliches darauß erwachsen.
  31. in
  32. llen und gleichwohl die Nuzbarkeiten (ie dießfals auß einer
  33. c
  34. rechten anstalt in das gemeine Phrsondersten würden, überauß
  35. groß; Inmaßen die Seide eine kostbare und doch dabey curreta
  36. Wahre die so guth als baad-geld, also das werck einer reich
  37. davon der grund, darauff die beyme
  38. unerschöpflichen fund grübe zu vergleichen
  39. et, der bey ihren Hausfürstl. Heinrich Wolther sind sich
  40. lchen habe; die gemeine Erben zwar nicht beschreiben werden. Da
  41. dienst in speciezo
  42. gehen wird.
  43. auch wolle und Flachs mit müge von Menschen geschonnen werden.
  44. um
  45. müßen, spinnet uns hier das thier
  46. den faden, welcher sowohl angelegt, daß das
  47. n
  48. ganze hauß aus einem Erden bestehet.
  49. die Seide gehet allen

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Leibniz-Handschriften zu Preussen LH 19, fol. 107r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068782:0235?run=617