Leibniz-Handschriften zu Sachsen LH 20, fol. 1v
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- andere Buch
- Item Andreas David Baumgarten bey dem Kayser wegen Herzog
- Johann Fridrich des Mittlern anbringen sollen betreffend die practiquen
- wie die Grafen und Brandel von den Chur und Fürsten des Reichs an den Kayser zu bringen
- D. Gustus Donas uberschickt Herzog Johann Friedrichus dem Mittel
- Copen des Röpers des Reichs dem es zu Dreßden von sich geben müßen, und bittet weil er sich
- zum Churf. von Sachsen nichts guthes zu versehen, ihn von demselben ledig zu machen
- Erbeuthen sich mit hohen betheüern zu allerdienstwilligkeit in einem andern
- reiben verschwehret er sich dem Herzog in allem trien gehorsam und Verschweig
- Herzen §. 4. des Mittlern aussage wie die Chur und Fürsten der angeben
- confession sich wieder die Paaisten zu schüzen, auch Erfurt und Nürnberg und
- Die Stiffterwürschen binnberg und Eckstatt zu erben, und den bedr
- Christus in Niederland zuhülffe zu kommen,
- Eras mus von Munckwiz schreibt Churf. I. E. es gestalle ihm nicht daß sich
- Schneide wil und Heinrich thun so beschwehrt erzeigen
- l. furfl. 1. c. schreibt aus in gefangenß an D. brücken, beschwehrt sich daß
- der lebendigen Manne des krätzes gottes und der Heil.Sacramenten müße,
- berartet seyn. Daß er sich nun vierthalb jahr seiner gemahl enthalten müßen,
- daraus ihnen beyden allerley aufrichtung und beschwehrung des gewißens fürfallen
- sare, sie theils man und weib, und nicht holz und kloster von gott
- Meinen besorgen, daß man sie zum Pabst oder König
- hencken möchte, gerewel sonst daß er so hart gegen herzen Meer zu ge
- erschaffen.
- um herrn nicht überwinden können, und gefolget haben. Sa
- Medicuß habe S. h. d. weniger Zeitung von der gemahlin beschwehrung
- und gefehrlichen kranckheit zugegraben. Und weil meinthe ihn nicht wolle
- aßgeben, aus mißtrauen, so wolte Sie sich in haus in Churfurst
- Morgenlanden verstrichen laßen, bis das bedencken vorbey
- g. brück schreibt vermuthenen das Herzog Heinrich Churfürst
- Pfafft das
- MorgenVater schohn nach der Chur gestanden. Weil erst beidrichtig
- beym Kayser in schlechtern ansehen, verlange etc. 1. F. nicht daß er sich
- einer erledigung annehme,
- Herzog Joh. Frid. des mittleren in Munstern an den König zu Franckreich
- besondern, daß seinem H. Vater die abgedungene leibe wieder ein gewönne
- auch die Erbverbrüderung der Haußer-Sachsen und h. Hr. Amt der sämtlichen abzumung
- des Reichs die Erbzeingung wieder aufgerichtet werden möchte.
- . H. Ampte aber Churf. Joh. Frid. Hochfordiger, schreibt ohne daß der Engelandischen
- Legat Rioedus Mons. geschrieben, und durch d. Arcanum in geheim mundtlich
- runt ihm reden laßen, daß mangelangen gegen sehe, daß der Chur- Fürstl. so mir wohne einen
- an den Königl. Engl. hoff scherklich und demselben des Königs, emster verhe
- denn diese als der ausgehen confession verwand, volle keine papisten haben gebe
- sie werden das Königs fürderd über dem hause Sachsen als einen ged
- zu werden. Weil man das Churfürsten und sein hauß wegen bekantniß wolches
- Gottes lieb hatte
- Churf. Joh. Friedrich schreibet auff einen altisten Sohn daß
- auch als wohl geschrieben würde, und also vie mit diesem andern
- er sich nicht solche Churf. Morizosen handel theil stifft machen
- hurfft Joh. Endricht, als erledigt schreiben an der Raths Vorwandte zu Straße
- in eundem sensum, und von seiner erledigung
- fürgend angelegen, daß ihm erstatt zu wol erung eine Lande 80000 fl. vorstrechen
- jahres, schreibt an Churf. Joh. Erde, er habe mit Churfürst Morize insbreche
- wolle
- gesprochen, es habe geschlagen, ob der Kayser seine Tochter Churf. 16 tagele.
- würde. Habe den Churfl. Joh. Ew. seynen dicken Vettern gekennet; hätte einen
- Zeddel in derCanzleyste insdruck funden, darinn verzeichnet daß wenn es zum
- Kayser kommen, er geschängl. angenommen werden sollen
- Schurfl. Joh. Frid. Metall ein scharffeschreiben an Hernegen von Misa und Wolst ei
- Mülchen da er ihme beweiset, daß sie gemein Sohn zu franz. praediquen verlei
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