Leibniz-Handschriften zu Braunschweig-Lüneburg LH 23, 1, fol. 53v
Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. Mean line confidence on this page: 0.93.
Original at the GWLB · Page image · Annotations (IIIF) · Download text
One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 58r); this page is its left half.
The machine reads it as
- Von Gottes Gnaden wir Christian Augustus, Friedrich
- Magnus, Georg, und Hanß, Gebrüdere respective erwehlete
- 8
- undt postulirter Bischoffe, Vom Probst undt Dohn kuster der Erz
- und Stiffter finden, Ratzeburg und Bremen alle Hertzogen
- zu Braunschw- und Lüneburg. Thun kundt und bekennen
- hiemit für Uns, Unsere Erben undt Nachkommen, gegen
- männiglichen: Alß wir bey Uns wohlbedachtlichen erinnern
- haben, daß nicht allein die theilung der Fürstenthumb
- Wang- und Grafsschafften von weilandt Keyser Friderico
- den Festen des Nahmens hochlöblichster gedachtuß, aus vielen
- vernunfftigen uhrsachen verbotten, sondern auch Unsere
- löbliche vorfahren die Hertzogen zu Braunschweig und
- Lüneburg, Zellischer linie, Christmübder Gedächtnis, biß heute
- dato keine theilung eingehen oder verstatten, sondern nur sei
- Regierung haben wollen:
- Daß wir uns demnach, und wann auch gleich jetzt angezogen
- herkommen in Unserm Fürstenthumb Lüneburg nicht were
- noch jemahls gewesen, dennoch der Röm. Käyserl. May4
- unsern allergnädigsten Herrn, den gantzen Heyl. Röm.
- Reich, und unserm Fürstl. Stammen zu gütem, nachreifflich
- und wohl erwogenen Sachen, mit zuziehung unser Hoff und
- Land Räthe auch ausschußes gemeiner getreuen Landschafft
- e
- Bruderlich verglichen und vereinbahret haben. Thun es auch hiemit
- und in Krafft dieses brieffes also und dergestalt, daß
- Unser Fürstenthumb und angehörige Graff- und Herrschafft
- Wie die anjetzo seyn, auch was an Land und Leuten klein
- oder groß, noch mehr dazu kommen wird, und mag nimmer
- mehr getheilet werden; sondern stets und allezeit bey
- einem regirenden Landes Fürsten deme es rechts und
- Natur wegen, jederzeit gebühren will, alleine allerdings
- unzertrennet undt unabgetheilet verbleibet, und die
- andern Brüdere oder Vettern nach gelegenheit des
- e
- Landes, ohn einige abfind- oder abtheilung an Land- und
Cite
Leibniz-Handschriften zu Braunschweig-Lüneburg LH 23, 1, fol. 53v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068786:0106?run=617