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Leibniz-Handschriften zu Braunschweig-Lüneburg LH 23, 2, 16, fol. 5r

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  1. Christag.
  2. 1695
  3. Es ließen Herrn Herzog Anton Ulrichs DurchP
  4. diesen abend zu sich ruffen, und fingen an von publicis
  5. mit mir zu discurriren. Sie sagten unter andern daß Sie mir etwas
  6. vertrauen wolte, so ich aber zu menagiren haben würde; ich möchten
  7. wol leiden, daß es bey den Hanover schohn Ministri ohngefehr
  8. erwehnet würde, doch daß man ihrer dabey nicht gedächte. Es hätten
  9. Ihre Durchl. vor weniger Zeit vor sich allein sohn wißen der
  10. Räthe dem gesandten zu Regenspurg, Meße von Windhausen geschrieben, er
  11. nichte einsmahls gelegenheit nehmen mit dem Zellischen gesandten Gläger von
  12. und gleichsam
  13. den bekandten differentien in Hans zu reden, und zu bezeigen, wie daß
  14. ihre Durchl1 von herzen leid wäre, daß man in hauß zu zerfallen
  15. wäre, und mir dem anders zu schaden arbeiten müste; es war aber bekand
  16. daß ihr Durchl1 nicht schuld daran wäre, sondern gleichsam dazu gemähliget
  17. werden. Daß Sie wann naer deswegen nicht unversöhnlich, sondern s
  18. gezeigt, was ihres orths muglich zu wieder auffrichtung des guthen
  19. ornehmen bey zutragen, wenn man sie gelegenheit, angeheben möchte, als
  20. in Schweden solches an den 6. von Bernover H. berichtet, hätte dieser ih
  21. V
  22. wieder a` geschrieben. Wolfenbütel. Wolte nun zum Prinze Kriegsen, da es alle seine
  23. pferde gegen den von ihm Electorat verschoben hatte. Sie hätten es aber also
  24. gemacht, daß man nicht ich auch hätte sich groß numehr groß an dergleichen
  25. omenturus zu tassen, in möchten noch immer fort thun was sie nicht laßen
  26. köndten. Nun habe Meister gedrucken gehabt, justes ich a mit zuberichten
  27. etwais wäre aber daß briefe in herrn Herzog sindtlich Augusti Angusti, dare
  28. mittelst des Postmeisters Lauter
  29. nennungen die ihn vorfnet, ingelesen, und zwar wider zu machen laßen, es hab
  30. aber Herr Herzog Antoni Durchl1 solches gemercket und darauff Fößern einen
  31. werck gegeben das sach auch anherohören hinzog Lud. Auguste Durchl. zubriffen.
  32. einen unwiß gegiben
  33. die es aber nicht zum besten vermerckt, sondern hinzu
  34. daß in dergleichen anwartung gethan, und bedeutet daß sie
  35. gantz ganz Elrich gegen den stillianz ist, quaerat wären, und darinn
  36. nicht gehalten wolten.
  37. Vermanten auch ihre Durchl4 man betrège sich, wenn man meinete
  38. daß wan er aus guthen Gemüthe gethan, auch trete auß schlechten Zustand
  39. der affairen, er höchste es wäre mit dem 9ten general eben-ob
  40. avanciret. Befürchte zu verwenden von Kayseln hoff selbst hintergangen
  41. und sey zwischen diesen und gegen deswegen eine Heimlichen Verstandtnüß. Königst warten
  42. ey begern, coeckrieg und Praeli kaum apparenz zu den verlangten Tücht
  43. ürsten bekand, also Brandeburg allen vor genommen, so aber auch verl
  44. des das das einen danckens festen im windspendirte. Also die Sachen nur alzu
  45. ußgehen. Er anstehoben, daß er Meinen herrn von einem erleucheten Herrn
  46. ehrter und große tendresse vor ihn hatte; aber
  47. sie seyn absolute große genöthiget worden, und klein zu und salor were nicht
  48. sagte auch dancke, es sey ewig schade, daß ihre DurchF dero großen
  49. anders thun.
  50. Verstand damit Sie von Gott begeben zu solcher dingen antwenden müste
  51. die ihro und der hauß seine worthreich trächten. Undern mir dazu gnügen, wie
  52. eines andern Herrn, so des ganzen hauses grandenz gehindert würde. Man
  53. solte was sinnte doch endtlich der Nuzen und proput, von diesen allen seyn,
  54. als ich man seinen Vater und reständt zeigter, aber zu einem unglücklichen
  55. test

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