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LBr. F 8 · Braunschweig-Lüneburg, Ernst August v., fol. 3v

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  1. Daß es zwar bis zu ferner anderwertigen Verordnung bey den Vorigen
  2. resolutionen und anordnungen in dieser sach sein Verbleiben haben solle;
  3. unterdeßen aber solle er davon unterthänigsten Bericht erstatten. Welcher
  4. provisional-Befehl auch deswegen nöthig, und der Justiz gemäß, damit
  5. mir unterdeßen kein praejudicium. irreparable zugezogen, noch etwa
  6. wie leicht geschehen köndte, eines und das andere vorgenommen werde.
  7. dadurch mir hernach die execution schwehr oder gar unmüglich gemacht
  8. würde.
  9. Da dann E. HochFürstl. DurchP neh eingenommen
  10. Bericht und gnugsamer untersuchung verhoffentlich finden werden, daß dieses
  11. werck (man wolte denn einen ansehnlichen vortheil wißentlich ausschlagen) nicht zuv
  12. gesezet werden kan, weilen laut der ausdrücklichen Abrede und Contracts alles
  13. auff folgender condition beruhet, wofern von mir auf meine kosten, denen gruben
  14. und bereits stehenden Künsten ohnschädlich, der succes und also angeheinliche
  15. Nuzen dergesehen würde. Welche condition ja also bewand, daß fast
  16. keine proposition in der weit, so unter solcher condition gemacht werden
  17. solte, auszuschlagen. Denn die condition eines augenscheinlichen Nuzens
  18. bringt ja auff solchen fall von Selbsten die approbation in eventum
  19. mit sich; Und ist dieses fast das einige Mittel, dadurch man zu
  20. Execution nüzlicher dinge sicher gelangen kan, wenn man denen
  21. Proponenten selbst die Execution und Proba ins große auff
  22. ihre kosten überläßet, welches umb soviel desto mehr alhier statt hat,
  23. weil alles darinne beruhet, daß wir zwar zwey große bewegungs-
  24. kräffte oder motores der Natur haben, nehmlich wind und waßer bisher
  25. aber auf den Bergwercken. Und das waßerfalls alleine zu treibung der
  26. Pnnzen, Kunstwercke und dergleichen, des windes aber nicht bedienet,
  27. Dieweil man denn dabey befindtlichen obstaculis und sonderlich der ungleichen
  28. Krafft des Windes auß daher besorglichen Kunst-Brucher, und andern d
  29. besolcherey inconvenienti zu remediiren sich nicht getrauet. Weil
  30. nun ich gewiße Vortheil darinn zu haben vermeine, so ist kein zweifel, daß

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