LBr. F 30 · Sachsen-Zeitz, Moritz Wilhelm v., fol. 15r
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- zeit, 20 Maji
- d
- Die Wahrheit der Christlichen
- Religion betreffend, so würde es aniezo zu
- Richtigkeit
- weitlaüfftig seyn die beführte der Erscheinungen,
- Eingebungen und Wunderwercke, darauf
- sie gegründet zu erweisen. Denn solches
- erfordert eine große und weitlaüfftige,
- critische und Historische Untersuchung.
- Dero wegen kan man sich zum
- Vorauß damit vergnügen, daß die
- Christliche Religion nach ihrem rechten
- Verstand sicher an den allgemeinen Probierstein
- aller Religionen, gestrichen werden kan.
- Nehmlich daß Sie übereinkomt mit
- dem ewigen von Gott uns eingepflanzten
- en
- liecht der Natur und sonst bekandten unzweifentlichen
- Wahrheiten, und sonderlich mit allen
- dem was zur wahren tugend und
- Menschlicher Vollkommenheit gereichen
- mag
- Nun ist gewiß, daß nichts in der
- Vernunfft oder philosophie über die von
- Christo gegebene HauptLehre gehet.
- Gott über alles, und seinen
- Nächsten wie sich selbst zu lieben
- Christi
- und wie läßen Apostel Paulus saget,
- wo etwa eine tugend, wo etwo ein
- lob, demselben nachzutrachten
- abgehe und
- Man muß sich aber bey dem Christlichen
- glauben wohl in acht nehmen, daß man nicht vor deßer ahrstehend
- nicht in allerhand specirische schädliche
- meynungen falle, so offt in schwange ge
- Gottes, und die Lehre von Dreßen
- und dadurch der Ehre zum Macht, weisheit, und
- güthe Gottes abbruch geschicht, wodurch auch die rechtschaffene
- die wahre Liebe zu Gott, vermindert werden, oder gar
- o verlöschen muß.
- zum Exempel bey der Lehre von
- der Heiligen freyfältigkeit muß man sich haben, daß man nicht unter denen
- mus gottes in deryherrschütz wie die hat dergleichen und durch gottes verfallen. Und das selbe
- die Kule also wicht geschickheiten wenn man alles gehabt, so der sinnlig seyn kann, so 3 gott nicht in ihren
- die ana ita trittheil. Die Amt
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