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LBr. 661 · Morell, A., fol. 30r

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  1. Mein vilgeliebter
  2. Bern den 23. Deinmonath 1697
  3. Seit nicht unßeren letzten habe ich eines fröngmahl geschrieben, fangen daß dintte an außbringender liebbe
  4. denn seeligen stand nimmer saeben zu eröffnen, auf daß ihr mir die liebe Groteagsrecht
  5. erkommen und seinen H. Namen seyn, auch solcher seeligkeit theilhgstig beqvem. Wa
  6. man einiges spühlen zu Gott ist. Ich muß mich sagen, daß eine alßet die äugen öffters zu sehenden
  7. e
  8. Hoch
  9. wunder in seinem dort. also daß ich sagen was ich bin lauten heimßer aus gewesen, da Er ist nach hier
  10. werend, jetzt ein liecht in dem Herren. Den weg zum himmel sichn ich alle tage Hölkerld die meinen
  11. den glauben vnd die gutenwerk kommender Vnterscheiden vnd doch beysammen haben muhe keinen
  12. feder Hans schreiben und keine Junge reden, die herrlich daß gemüht) diß faßen vnd sehencken
  13. Ich redte mit herren Churman darvon, aber er könte es anfangs mit begrücksam, und endtlich
  14. es mir, worüber ich ihm mit wenig worten soviel sagte, daß er sich darüber der wudert vnd zu
  15. Herren Hans Grafs spricht suchet wie herrlich sie dißes außlegt, wie sind lehrers und müßen danckiren
  16. beruen: Herr Hans BodenJ. Ja daß ist also, do Gott selbst lehret, dann
  17. an Regelahrten ihre mültigst anheit sehen. Sie sagten es sey mit müglich, daß ichs selbst wüste die
  18. zwarlich usch erklären, da ich doch bey bey weitem nit sagen können, daß mein selbe verstandencken
  19. erfahren. Ich sehe je länger je mehr, die Gottung gute so groß ist, Ich uns zurlichkeit was
  20. rost was freüde empfindet doch meine Seele kann ich die Evangelia und sonderlich
  21. Johannis vnd seine 3 Epifflar betracht: dann ich mich allezeit vnd alleine zu meinem S
  22. halten vnd von ihm mich allein lehren vnd regieren kante, soll ich der gegebenwaret der
  23. Oberschwängliche reichthum der liebe Gottes im Christo Gele, vnd diejenigen, so von dem
  24. s
  25. e
  26. per
  27. quollen seiner leben trincken, sich befließen seinen S. Willen zuthun, vnd ja wahr sie i
  28. Co
  29. dißen fleißig, ja mehr ihnen gehenbaret wird, daß seine wort warbeit ist, denn er zu dem Juni
  30. sagte Gott auch 11.) Es hat mich gesandt, der war hefftige, so niemand will deßen wöllen
  31. thun, der wird erfahrung ob nunm Jahren auß Gott seyn. Ich sehe je langer ja beßer auf
  32. erfahrung, das ein nit die reste gele, denheit ist nur billig alles annommen, vnd leidenken
  33. en H. Hoff zu schickt vnd allen abgegen, das man hat, sondernen försten wes
  34. Der will Gutes ist und denselben thun auch abtreten von aller vngerichtigkeit. Wann
  35. sich meinen sein erqwickt, in dem systrickt auf den wunden meines Heilandts, so
  36. wünsche ich daß ihr diße fienlich. Vollicht auch gewießen möchten, so erschreckt mich
  37. solgend doch der lehren einwers Heilandis, so werdet ist daß Himmel
  38. inwendig in mich haben, daß bestehet in gerechtigkeit feid vnd freünd in dem H.
  39. Christ. Gott macht die gottloßen unrecht mit daß sie gottloß bleiben solten, sondern
  40. daß sij gantz gerecht leben, ja bald wir Kinder Gottach sind, werden wir daß beylich
  41. in der liebe zu wendlen und sagen. Berachten Vater, dieweilt kommet dich nit, ich eben
  42. keinen sie, daß sie im todt licht, vnd daran erkennen wir, daß wir auß dem todt
  43. ins leben über gegangen sind, denn die lieben die Brüder, mit weit ebenen sonde
  44. der that
  45. Ich suche mit daß ein Vera- sondern auch, es ist mir, daß ihr der freid die ich jühund
  46. gemieße, mit auch genießen können, und ich weiß gewiß daß ihres nit haben
  47. der, biß Er gar nichts für mich und die einzeigen begehrend sehr
  48. könte ich mit einer andern, so wurden mir glauben, aber wegen weitläufftigkeit kan ihr
  49. mit schreiben. Wenn ihr Güterters willens willens willens willens willens thun vnd nichtig bitten werdend; wirdt er mich aller

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