LBr. 971 · Wagner, G., fol. 28v
Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. Mean line confidence on this page: 0.88.
Original at the GWLB · Page image · Annotations (IIIF) · Download text
One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 29r); this page is its left half.
The machine reads it as
- d
- andere wißenschafften begriffen; das erste druck
- aber i
- der jugendt zum Meschmadel. Was höher in der Logie
- undt in die Arithmetick gehöret vor die so bereits
- in Sachen undt Sprachen weit kommen und nun noch
- daß
- hoher steigen wollen. Bey-Standt ist die Arist Aes von
- der Etich, undt Grotius von der Rhetorick gesagt
- sie gehören nicht vor schühler sich verstehe vom
- höhern gebrauch dießer wißenschafften in deßen wirdt,
- weder Aristoteles die Civilitatem morum Erasm, noch
- Grotius die progymias mata Aghthorii der Jugendt
- nehmen wollen: II. Ich solte dafür halten,
- alle folge steke in den abgezogenen dingen undt
- s
- nicht in den umbständen, alß sie so weit solche etwas
- an Handt geben, so der abgezogenen form gemäß
- vndt dieß hat statt bey allem gebrauch der wißen
- schafften in Zufälliger Materi; die Kunst der Pratici
- steckt darin das man die zufälle selbst unter
- so viel
- als Ich der wißenschafft thunlich bringe, je mehr
- gut
- man dieß sie bequemer die Theorie zu practic
- zum Exempel vor alters bedachte man nur die
- bewegungen Krafft, in der Mechanick. Galilaeuefi
- an die stärde der Cörper die man bey der bewegun
- berucht Mathematisch zu betrachten undt
- werichte welche form bey gleicher Materi zum wiederstande
- am besten, wie ich dann auch seine regeln vnterse
- dinge
- und vermehret. Galilaeus hat von schwehrer
- e
- 3
- wurff gehandelt ohne den wiederstandt der lufft
- schreibet
- Blendet da er
- in rechnung zu bringen. Von Bonnitz
- meinet auch solches sey nicht nöthig, ich habe das
- stens aus Vernunfft undt erfahrungsgründen.
- Gegentheil
- 2. die gemeine Logiebst freÿlich offt fehl sachen.
- was sie von Geschlecht und unterhandten genere undt
Cite
LBr. 971 · Wagner, G., fol. 28v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-867890:0056?run=617