LBr. 501 · Crafft, J.D., fol. 11r
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- Monsieur, mon tres-honoré Amy,
- e
- Mitt Verwunderung habe ich von H. Sundern vernommen, daß M. h. H.
- habe aber nicht gewust ob ich solches glauben solle, so binn ich aber allhier in
- seiner behausung darinn bestaldiget werden. Gott gebe Ihm Gluck.
- Daß ich aber M. h. H. allhier nicht funden ist mir sehr leidt, hette viel mit
- en
- n
- denselben zue reden gehabt, darunter einige Sachen, welche M.
- e
- sehr conten
- tirt heben, solches alles aber muß so lang anstehen, biß wir ein ander wieder
- mündlich sprechen werden, welcheß verhoffentlich bald wieder geschehen wird.
- z
- n
- u
- In Sachsen sindt meine Sach also abgeloffen, daß ich möge meines zueruck
- e
- gebrauchten brieff an Ihre Churf. Gnd. (vnd wie der formalia lauten) alle
- Satisfaction, geben: vnd werden das werk introduciren, zum welche, Ende
- ich wieder hienauß muß, welcher denn dieser Monath Majus bestimbt
- tziehen müßen: denn ich gehe
- iehender nach Ambsterdam, werde aber daselbst gar nicht lang mich
- aufhallten, sondern verhoffe innerhalb 6 wochen ohnfehlbar wieder allhier sey.
- e
- en
- b
- in
- Wenn M. h. H. rathsamb finden, ich halte, vnd vermeinte daß ich zue Paris wohl
- tractiret wurde, so wollte ich meine Sach also anstellen, daß ich noch ver
- der bevorstehenden wieder-reyß in Sachsen hinein käme, wenn nur ein
- modus meiner versicherung könnte erdacht werden. In Sachsen habe ich zwar
- 3
- 10
- vor dießmahl nicht viel bekommen, doch binn ich zue frieden, zuemahlen
- weilen ich mich inß kunfftige erheben kann, dieweilen ich mir das Directorium
- Vorbehallten, welcheß mir, wie ich die rühung gemachte, jährlich 2000 rth
- eintrag könnte.
- rrlanget, vnd
- Sonsten habe ich auch wunderlicher weiß eine sonder
- lige Kunst schon eine lange Zeit gehabt, vnd iederzeit gehofft ich wolle in eine
- solche portus kommen, daß ich selbige anstellen könnte, allein Es hatt mir biß
- dato gemangelt, vnd mangelt noch, daß ich selbige ins werck richten könnte,
- So M. h. H. gute vertraute freundt hette, mit denen darüber zue communicir
- wre, vnd vor seine Persohn ein danck damit zue verdienen, so wollte ich
- mich ins kunfftige derentwegen herauß laßen, wir mußen aber einen cora
- n
- eteren zur correspondentz haben. Eß ist in der warheit ein recht
- da
- Königliche Kunst, darin sich eine Königin mit großem Nutzen erlustig kan
- zue mahlen die schwere vnd verdrießliche arbeit (wie Sie denn neben den
- zimblich kosten sehr verdrießlich ist) von andern Persohnen gantz vnterschrie
- kan guthen worden. Meines Wiß muß habe ich M. h. H. niemahlen davon
- so
- gesaget, ich habe mir aber eine Närrische Warus zu bemache
- in einem nützigen Jahr, wenn ich es rechte thun konste,
- 100
- 100 thl. nicht doch d
- wollte verdienen kann, ich nehme aber gerne mit ein geringeren Wolieb.
- d
- à
- d
- c
- sehr gutzen freundt gestunden
- habe ich, daß Er zue Paris seÿe, zue verstehen gegeben, will nicht hoffen
- M. h. H. solches übel nehmen werde, die wil ich sehr, daß es
- e
- wollte kundig. (§.
- seiner Persohn,
- Er hatt mir gezeiget, daß Er in sein nechstem scripto
- e
- gar honorificè gedacht. 11. Wenn M.h.
- noch
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