LBr. 501 · Crafft, J.D., fol. 118r
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- Wie sie nun, schon angessen, er auch schon seine stelle an
- affel genommen, hat der Chur- Printz ge-
- fragt, wo er hinkommen, daß er nicht zur Taffel were,
- und wie man sagte, er were an des Marschalls Taffel,
- darauff ist befohlen worden, daß man ihn von dar holen,
- und an die Furstl. Taffel lociren solte, so balde er
- nun ins Zimmer kommen, ist befohlen worden, zusam
- men zu rucken, und Platz vor ihn zu machen, wie er par
- aventur nebenst die Gräfin gesetzt wird, und die-
- selbe anschauete, befunde er, daß Sie eines Schwedischen
- Grafens Gemahlin wäre, mit welchem Er, wie solcher in
- Engelland und Franckreich von König in Schweden alß
- Ambassadeur residirte, sehr affable gelebt hat.
- Wie Sie denn, weil der Chur Printz sähe, daß er offt
- mahls mit Ihr geredet, gefraget wurde, ob Sie ihn
- kennete. Sie antwortete, daß er mit Ihrem herrn
- in Engelland und Franckreich in großer vertrau
- ligkeit gelebt hette. Nach geschehener Mahlzeit ist
- er wiederumb zum Churfursten beruf fen worden,
- da er denn begehret, er mogte eine Stunde von da
Cite
LBr. 501 · Crafft, J.D., fol. 118r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-958572:0235?run=617