Search the Nachlass

LBr. 501 · Crafft, J.D., fol. 333r

Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. Mean line confidence on this page: 0.77.

Original at the GWLB · Page image · Annotations (IIIF) · Download text

One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 334v); this page is its right half.

The machine reads it as

  1. Monsieur mon tres-honnoré Am
  2. n dinge sind es gewesen, welche mich in das bißherige Stillschweigen von
  3. ritiret haben, das eine wäre das podagra. Das andern die Aloigni
  4. Es erste hatte ich nicht das hertz
  5. zueschreiben, das andere wäre ein votum
  6. f
  7. durch welches ich nur vorgenommen, M. h. H. nicht ehender zu schreiben, ich schickte
  8. e
  9. denn zugleich zum wenigsten in quietem° 10, welches warhafftig aus denen der durch
  10. n
  11. e
  12. s
  13. u
  14. die Kunst gebracht were. Zu diesen letzten bin ich veranlaßet worden, durch vnter
  15. v
  16. schuldliche knoten die ich aus eben der materi, gleich wie ich M. h. H. gegeben, vmb d
  17. e
  18. haben
  19. auf dem Hertz verborgen zulaßen, denn da ich von dem podagra wieder aufstunden
  20. und wieder alß in der Stutzen herumt zu hencken, nicht kundte, bitlete ich mir
  21. ein, daß ich die zeit, welche ich doch verliehren muße, nicht beßer anlegen könne,
  22. würde, alß meinen zugeschmack, deßen End ich gerne gewust, außbringen, die
  23. weil meine wofustube mit einem großen Carum vergehen, daß ich vnter
  24. s
  25. an
  26. selbte, alß in einem laboratorio, alle arbeit füglich verrichten kunte
  27. das mir zwar alles sehr ruffamb gewesen, so habe ich es doch mit
  28. d
  29. en
  30. allem eyfer gethan, nach deme ich wurckliches Gold gefunden; vnd zwar in
  31. so kleinen quantitäten von Silber, exempli gratia: in 2 1/10 grosen, 2
  32. gerechnette genieue ich so viel 0 gefunden, daß daß |: Crafft: | nicht in flünck
  33. gefallen, sondern gantz geblieben, welches sonst ein Zeichen oder gwar
  34. e
  35. der die Proben gar zu klug, wie M.h.H. Miss. erachten kann, alß könnte ich es nicht
  36. b
  37. ge, sondern muste mich mit muthmaßung behelffen, worauß ich den schluß
  38. e
  39. lib
  40. gleichen 1/2 ad wahehr in dem Rath in der Mare sein muste. Weilen nun diese
  41. ein so große Sach were, wenn Sie gründlich außgemacht were, alß hette ich mir solche Sc
  42. zu thun gäntzlich vorgenommen, damit ich eigentl. wißen möchte, was etwa den 2
  43. gienge, vnd was die eigentliche Lasten weren. Dieses were nun vor einem solchen orthen
  44. n
  45. d
  46. da man keine praeparatoria zu dergleichen hatt, sondern alles selbst einrichten mus
  47. ein verdrießliche vnd muhesame Sach vor einen so alten Nodegrämischen künstl
  48. dannenhero ich solches biß auf diese Stund noch nicht zu ende gebracht, die
  49. v
  50. e
  51. weil ich alles selbsten thun muß, vnd keinen geflißen habe. Ich hoffe aber, ich wolle
  52. werden woche damit fertig werden. Wenn es nur so viel |:Hörnigk:| vnd mehr nicht
  53. e
  54. eben wolte, daß mir das 24. und vorsten bezahlt werden könnten, so wegen der
  55. niger begehl- vnd Holland ein große Sach, weilen Sie dardurch eine

Cite

LBr. 501 · Crafft, J.D., fol. 333r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-958572:0665?run=617