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LBr. 251 · Fabricius, J., fol. 262v

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  1. welcher solche Schrifft gemacht, und demjenigen Fürsten
  2. welcher sich der vermählung der Printzeßin zu Wolffennb.
  3. mit dem König in Spanien sehr hat laßen angelegen
  4. seyn, und den ihr ohne benennung wolkennet, einge
  5. händiget. Der Doctor examiniret in dieser Schrifft
  6. e
  7. die vorgemeldte frage, und entscheidet sie zum besten
  8. der Päbst. Religion mit bejahung, ausgenommen, daß
  9. die Printze sein nicht soll abschweren, die Protestantz
  10. Religion. Alle rechtschaffene Protestanten haben die
  11. n-Schrifft gelesen mit höchstens mißvergnügen, und
  12. die enthält in sich so elende argumenta, daß die
  13. Papisten keine Ursach haben sich derselben zw
  14. men. Derowegen kömmet ihr gedencken, daß die
  15. Schrifft eines Privat-Menschen, nicht seye die mei
  16. nung einer gantzen Universität, vielweniger deren
  17. zu Helmstädt, als welche so viel sich nicht kan verfallen,
  18. daß sie solte eine décision geben, wieder ihr gewißen
  19. e
  20. profession und Lehre. Ein gewißer Prediger von meinen
  21. bekanten, und der auch ein guter Freund ist des P.
  22. et
  23. Bandricu, zeigete nur diese Schrifft, und schrieb zu
  24. p
  25. derselben Zeit an D. Fabricium, von ihm zu ver¬
  26. nehmen, ob er Autor seyn des Responsi deßen
  27. Copien wären ankommen, das inhall ers nicht
  28. wäre, er seine brief möchte nehmen und sich schützen
  29. wieder eine solche beymeßung. Dieser läugnete
  30. anfangs allerdings daß er autor seye; Nachdeme
  31. aber der minister eine copie Baron gesand, hat
  32. er sich dazu bekennet, sagend: es wären einige dinge
  33. eingeschoben und eingeflicket worden; auch dishinzu
  34. fügend, Er seye sehr befürtzt, zu sehen daß die
  35. Schrifft gefallen sey in andere hände, und könne er
  36. versichern, daß er sie keinen Menschen als den ver¬
  37. besagten Fürsten communiciret habe. Nach derselben zeit
  38. d
  39. ist diese Schrift gedruckt, und überall ausgestreü
  40. worden. Im übrigen weiß man wol, auf was weise
  41. und mit was hefftigkeit man habe geredet und gepredigt

Cite

LBr. 251 · Fabricius, J., fol. 262v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-971102:0530?run=617