LBr. 289 · Frisch, fol. 1v
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- Den Baum-saamen erwarte ich auch nächstens. Damit wir aber ver-
- et
- sicherter seyn mögen als bißher, hab ich viel U. zu Pohstam und Co
- mit senden lassen. Den Garten zu sezenck hab ich einem Man
- verdinget, der ihn halb diesen Herbst empflagen und dingen soll, da
- 2
- mit gleichwohl ein jeder baum etwas miß bekomme. Dann der Flan
- neur hat dem Meister Otto zum Posten den ersten Miß gleich an eine
- geringe Zahl beummer verscharret, daß er dieses Jahr nichts auf dem
- Plaz bauen können wie ihm erlaubt gewesen. Er will dahero künfftig
- noch etwas darauf pflanz. Sonst ist im Garten nicht ein grünes Greiß
- lein, wo es aber ein wenig feüchtigkeit haben kan, siehet man wohl was
- der grund thun kan. Deßwegen hab ich alle gelegenheit abgesehen ob et-
- wan mit einer Wasserung zu helffen wäre. Auch den Herrn adjunctum
- Hoffmann mit seinen bruder deßwegen mit hinaus genommen, die
- situation einweg mit der Wasserweg zu messen. Da wir
- dann gefunden daß, dieweil die Sprece nicht allein zu schwach ist ein
- Schöpfrau zu treiben, sondern auch etwas zu unbeqvem entfer
- net, und der Garten gleichwohl eine sehe hat, welches in einer
- chnungleichen perte, 5 biß 6 Schuh biß an den untersten theil
- abträgt, daß man mit einer geraümigen Punge, weil das Grund
- Wasser nicht tief zu hohlen, vermittelst einer kleinen Windmühl
- mit geringen kosten, den garten immer befruchten könnte. Sie haben
- mir deßwegen auch schon einen abriß von der Machine gemacht
- welchen ich hiemit übersende, mit bitte, weil zwir keine copie davon
- erhalten, denselben bey gelegenheit wider zu überschicken. Mann braucht
- des wassers nicht viel, weil es theils die Bäume nicht leiden
- tationes
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LBr. 289 · Frisch, fol. 1v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-971384:0002?run=617