LBr. 289 · Frisch, fol. 13v
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- säet, wodurch ich um zwey der besten und der Societät
- eingeräumten plähe gekommen, daß ich mich üm andere
- nothwendige umthun müssen, weil mich nicht allein die
- zeit dauete, daß wider ein Jahr sollte vergeblich hingehe
- sondern auch der viele schöne Saamen den Reich gesamlet
- Herr L angelaar zu Borna hat wider eine qvantität auf
- inständiges anhalten angenommen. Der Planteur zu Glie
- neke, welchem ich die Potsdamische Sect übergeben hatte, hat
- mir einen andern Plaz indessen eingeräumt, welcher
- aber wegen des rigolens und dazu gehörigen Mißens
- geld erfordert. Der Königl. Hofgärtner hat auch eine
- zimliche Menge auszusäen versprochen, und noch zwände
- lantens denen ich aber wohl Zinße vor die Pläze
- werde geben müßen. Daß also gleichwohl viel tausend
- künfftig zu hoffen, und von allem Saamen sehr wenig über-
- geblieben. Aus Italien habe ich, eben da ich dieses schreibe
- eine schöne Parthey wurmaa men bekommen
- welche ich an die dreÿ Orthwelche mir zu bestellen, eintheilen
- will, als Köpeink, Potsdam und Spandau, wohin ich
- überall Leuthe ums geld dingen muß, damit sie künfftig
- abgerichtet werden, biß sie, oder andere es pachten können
Cite
LBr. 289 · Frisch, fol. 13v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-971384:0026?run=617