LBr. 289 · Frisch, fol. 19v
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- mich gebrauchen lasse. Oder es kan alsdann, wann ja diese künfti
- erwehsene bäume unter die Landleuthe vertheilt werden, die
- societät einzuzumuten ihres Privilegii in den ganze bringen
- die bäume zu Spanidau hab ich einem Frantzosen überlassen, welcher
- Seide
- Der Societät ein Stremulein Zinse gegeben, weil ich ihn das er
- ste mahl nicht übernehmen wollen. Nun wird es erst bekannt
- ivo Maulbeerbäume stehen und wenn sie zugehören; Meister Otto
- hat dieses Jahr wider einige Erndt im Copanckischen Maulbeer
- baum garten gehabt, aber der Planteus spielt meister, will ihn
- nicht mehr hinein lassen, wie dann auch nicht wohl zu rathen
- daß künfftig etwas hinein gefäzt werde. Es wird denen
- ohndem majern Bäumen allekrafft entzogen. Sonderlich
- da schlecht oder gar nicht gedünget wird. Die Neugestezten
- bäume auf den Wall haben doch soviel Nothgelitten vom
- winter, daß sie jezt erst meistens vertrockenen. Indem
- Baumschulen aber stehen die jungen bäume sehr schön. Weilen Pots
- dem noch Cögenid hat einigen Saamen getragen, dann die Blätter
- haben kaum kommen können. Dahero muß ich fremden Sa
- haben. Ich habe dieses Jahr einen Kessel machen, lassen der unten
- flach aus Italienische art, zum Seidenspinnen, welcher künfftig
- immer nebst den Haftel kan gebraucht werden, wie dann die
- Franzöfin von Spanien ihre Coons damit abgesponnen
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