LBr. 289 · Frisch, fol. 22r
Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. Mean line confidence on this page: 0.97.
Original at the GWLB · Page image · Annotations (IIIF) · Download text
One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 21v); this page is its right half.
The machine reads it as
- Dann ich finde bey denen Hecken wann sie sollten
- um die Königliche Gärtzen angelegt werden, diese
- Schwierigkeiten. Erstlich können sie unten unmöglich
- so viel angelegt werden daß kein Haase durch könnte,
- es würde doch ein fuß von einem dichten bolen- oder
- ffäle zäum müssen erhalten werden, oder düle dörner
- unter herum gepflanzt, welche aber gar bald denen
- Maulbeerbaumen den bestenaufentziehen würden.
- fürs andere, fräße uns eine ruther zum mehr bäume
- weg als tausend ruthen in Linie gepflacht auf
- den wällen. Drittens würden die gärtner diese
- Heilen inwendig nicht wollen, so kahl beruffen lassen,
- weil dadurch der zierde viel abgeht, oder sie würden
- dieselben unter der Scheer halten daß die jungen Sprossen
- nicht recht austreiben könnten, daß hundert bäume
- nicht soviel blätter würden in der Heile geben, als
- zehen so freye lufft haben. Vierdtens sind die Blätter
- in einer Hecke, weil ich selbst an meinem hauß einige
- Schok bäumlein deßwegen also angelegt, nicht tüchtig die
- Seidenwürmer zu halten; ein jedes Blat das nicht genug
Cite
LBr. 289 · Frisch, fol. 22r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-971384:0043?run=617