LBr. 289 · Frisch, fol. 57r
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- daß ich die insecta und ihre natur untersuche; Um
- zusehen ob Schwammerdam, Redi, Johnston, Gaedart und
- andere in ihren observationibus nicht bißweilen
- betrogen worden, vieles übersehen, vieles gar nicht
- gesehen etc. Die letzte Raupe so ich feind und nehrte,
- wer just eine hiesige viertel Eile. Die ich vielen zeigte.
- Sie reinigte sich und span sich ein, und in 3 wochen
- kroch ein ungemein grosser und Dutbauhister Nach¬
- papilio heraus, den ich in keinen von obgedachten auctor
- liben finde. Wir sind dieses Jahr mehr als jemahls mit
- haupten über haufft gewesen. Ich hab in der oeconomie
- n
- dabey ein principium der Physie anwenden lernen:
- komt keine Haupe oder Käfer zu einer gesunden blut
- Knesen, oder frucht, sondern wo sie hinkommen ist der bau
- kranck, wenigstens an solchen ästen, welche diese insecta
- angreiffen. Ich habe ganze duhant von allerleÿ bäumen
- e
- und
- dieses Jahr zur Probe so gewartet, beschnitten, daß
- kein Blatt noch nicht vom ungeziefer berührt worden.
- wann ein würm an einen safftigen Knafften anbeiss, er lässt
- ihn gleich stehen, aber den krafftlaßen benagt er völlig. Das
- ist nun eine nützliche addresse. einen baum (1) recht
- zuPflanten (2) ihm nicht mehr äste zu lassen als er
- 8
- mit blättern und Früchten bekleiden kan. (3) Ihm solche
Cite
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