LBr. 289 · Frisch, fol. 62r
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- s
- Monsieur
- Nach Euer Excellenz verlangen, berichte, daß H. Raht Schott
- bißher so übel auf gewesen, daß er kaum das leben hat. Der König
- hat ihm noch etwas pension gelassen. Mr La Creze aber hätte sie
- biß auf 100 thl. vereingert bekommen. Weil er aber doch zufrieden
- et
- gewesen, ist ihm eine zulage von hundert thalern geschehen. Auch
- e
- s
- hat er das Glük gehabt aus einer Holländischen Lotterie 2000 thaler
- e
- e
- b
- zugewinnen. Welches mich so sehr, und mehr gefrauet als wann
- h
- e
- es mir selbst geschehen. Die Künstkammer ist auf dem Observatorii
- C
- kommen einer vom seel. Dr Spener selbst eingerichtet. Ob
- aber die Witwe etwas bekommt daß sie dasselbst bleiben kan,
- weiß ich nicht. Herr Gablonk hat seine teutsche orth
- graphie mit in die conferenz gebracht, auch den membris
- nachhauß gegeben. Da dann unterschiedliche mahl darüber
- c
- Das
- conferirt worden, und vielen vieles nicht angestanden. Ist
- dahehr viel dabey errinnert und geändert worden,
- die publication geht nicht weiter, als daß denen membris
- der societät auch außer Landes etwas zugeschikt werde,
- ihr bedenkenden deßwegen einzuhohlen. Herr Müller zu
- Wien hat Ew. Excellenz Raht gefolgt, und wird, wie er
- schreibt würklich in bergsachen gebraucht. Sein Schwieger Sohn
Cite
LBr. 289 · Frisch, fol. 62r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-971384:0125?run=617