Search the Nachlass

LBr. 289 · Frisch, fol. 77v

Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. Mean line confidence on this page: 0.89.

Original at the GWLB · Page image · Annotations (IIIF) · Download text

One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 78r); this page is its left half.

The machine reads it as

  1. fürtreffliches seyn. Man hat von dem Societät Pflauz neulich von
  2. Deißen aus in den königlichen Garten zu pflanz einige hundert abge-
  3. hohlt.
  4. Herr Müller zu Wien schreibt an seinen Schwieger
  5. in
  6. d
  7. Sohn H. Dießbach deß ihn die Känste zum Bergrath machen wolle,
  8. und höffe mit nächsten völligen Schluß nebst einer feinen besoldung.
  9. die Frau marggräfin als Wittente Marggraf Philipps trägt ein kleid
  10. d
  11. von der Seide dieses selbst gewonnen, und hat H. Sablenski versprochen
  12. sie wolle nächstens zum König damit gehen und ihm davon sagen.
  13. Ich hoffe die societät soll auch etwas an das Regensburgische exp
  14. eiment mag. Ich will es unter meinem Namen thun, und so
  15. etwas dabey zu besorgen, will ich dan Vorschuß wider gut thun.
  16. dann wann man es vor völliger Einschreibung der bestimmten
  17. zahl haben will, muß man an statt Es jäbrich 50 fl. geben.
  18. Weil ich die handgriffe im Pfranzen alle selbst habe, darff
  19. man das secret keinem Gärtner vertrauen; der mit extra
  20. ordinäiren Pfrauz, ohndem narrischimpfen würde.
  21. Mit graine bin ich nicht verstehen weil ich nur immer etwan
  22. einlet auskriechen lasse, und davon behalte soviel als zur
  23. continuirung einiger nöthigen Erfahrung dabey dienet.
  24. die Schlaemützen, werden kürzlich also gemacht: man kochet die accons, aus
  25. welchen man die Saamen wärmer hat Kriechen lassen im Hrn Walther so lang, ohne
  26. Seiffe, als es genug, und man sieht, daß das Gemi völlig heraus. Hernach
  27. eibt mich man dieselben mit dem beyden Daümen gelind, biß sich die innere
  28. beyden Wurm heute heraus begeben, oder sich das lezte heutlein des ge
  29. nstes vom andern sonders, dann bohrt man mit den Daümen
  30. zu der öffnung hinein, und dehnt sie également, vor einander
  31. biß man eines über einen glösern Kolben bringen kan, der so groß seyn
  32. mul, als etwan der dieneter des Köpfs ist. Es müsten es aber
  33. hände thun die nicht rauch sind, sonst wird es große hindering geben.

Cite

LBr. 289 · Frisch, fol. 77v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-971384:0156?run=617