LBr. 439 · Jablonski, D.E., fol. 4v
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- scheinet langsam fortzugehen, und man daher fast sorgliche
- Gedanken sich zu machen beginnet; sondern auch der ge-
- meine ruff (den der Gnädige Gott durch einen bessern Ausgang
- wolle wiederleget und lügen gestraffet werden laßen!) an
- seiten Selbst der Hohen Herschafft einige hinderungen ominiren
- will; so würde es mir ein grosser Trost und Vergnügung
- sein, wenn einige Versicherung erlangen könte, daß
- das H. friedenswerk noch in gutter Hoffnung stehe. Und
- könte (wenn ja so kühn sein darff, auch dieses zu gedenken)
- der kurtze bericht hievon unmasgeblich, sicherer ursachen
- wegen, auf ein kleines Nebenblätchen gesetzet werden.
- Ich bitte umb Vergebung meiner taediösen länge:
- empfhele Meinen hochgeEhrtisten Herren in götl. Gnädige Obhut,
- und verharre in schuldigster Observant
- in
- Meines hochzuEhrenden Herren und w
- Damit mein geringfügigen schreiben nicht
- gar leer sey, habe die künft
- nommen selbigen beygehendes büchlein
- beyzufügen; welche künheit im besten
- zu vermerken bitte.
- Ber. d. 5. Martii. 1698
- Gönners
- dienstergebenster
- Diener
- gebl
- HoffPrediger
- Nieder
- Lonesbiothe.
- honmeyer
Cite
LBr. 439 · Jablonski, D.E., fol. 4v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-974744:0008?run=617