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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 4, 8, fol. 12r

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  1. kompt auch
  2. Hiebeyschen auch erwillert ein Buch
  3. davon ich ehemahlen mündtlich in unterthänigk
  4. gedacht, solches hat ein Jesuiter nahmens
  5. Pater Fridrich Spee vor jahren gemacht,
  6. der Churfürst zu Maynz Johann Philipp
  7. w
  8. gekennet, und gegen mich hoch gerühmet, wegen
  9. seiner Gottesfurcht, und erbauligkeit. In dem
  10. Buch finde ich treflich viel schöhne nachdenckliche
  11. und bewegende geistliche gedancken. Und wird
  12. man wenig Practicos Autores finden, darinn die
  13. rechte Natur einer unverfälschten und nicht
  14. und
  15. auf hofnung und furcht, sondern einig und allein auff
  16. die Schöhnheit oder Vollkommenheit Gottes gegründ
  17. eten, und also un-interessirten Liebe zu
  18. Gott, so wohl ercläret und dargestellet
  19. 7)
  20. Wie denn seiner Lehre nach solche Liebe den wahren
  21. glauben in sich beschließet, und also nichts anders ist,
  22. als was wir den lebendigen oder durch die Liebe
  23. thätigen glauben nennen. Da er dann treflich
  24. weiset, daß in der that alles darauff ankomme.
  25. Es sind zwar darinn einige Redarten, welche
  26. bey uns nicht wohl klingen, sondern zu endern
  27. wären, als zum exempel, wenn er vom

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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 4, 8, fol. 12r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068331:0023?run=617