Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 4, 8, fol. 49v
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- durch aus dan van der Juncker warhaftig und von theorem grand redete ick glaub
- ein halige, abgemeine Kirch das ist wan er gantzlich und ohne zweifel oder eini-
- ges mistraven darfur hielte das nach laut dieser apossolacker bekantnus die all
- gemeine tisch tresius wäre vie konte er doch immer über sein kreitz bringen, das er s
- so vermessentlich straffen dörffte als van he so geblickeder das sort Gottes hand
- und in rückung des vornemsten sacramenten sich irratum under Gott vergrieffe,
- den gesetzt des sie gewislich Schlesz und vieler das gebott und anordnung Christi
- ie Mr. fürgestel. Handlete, die könte dan theilus seqw. konte auch wol ein mensch
- heilen genennet werden der da in gantz wichtigen Sachen oder das gebot Gottes
- thäte? und wie kan die tincte keelen seqq. in welcher alle glieder order
- das austrücklich voit Gottes verfahren in einem so uber und uberwichtigen
- geheymniss des flexils und Bluts Christi
- Wan denn nun der Juncker in seinem hertzen und gewissen endtlich und
- fastiglich dafür habeat das die catholische Kirch in desem puncten fehle und
- dem chewren Gottes Wort zu ieder sey, so ist ja kund und ofsenb
- der Juncker nit glaube des he heilig sey, und also nah mit der Warheit
- rit sagen könne ich glaub in den H. Geist, eine tietige allgemeine
- Kirche
- Zum fünfften van abermal das noch war ist was der Juncker mir
- gesagt hatt nemblich das er es in allen anderen puncten mit der
- Catholischer Kirchen halte, sondern nur allein vermeine das sie fehl in
- dem punctem vom nachsmahl sub una specie so gedencke i
- dieses das ick ietz sagen viel gantz ernstlich. Es sagt der Juncker
- die catholische Kirek fehle in diesem puncten oder aber fehle nd sage
- mihr E. G. van solches ein Kind sagte zu seiner mutter ein junger
- Zwantzigiahriger hohen zu seinem alt-greiffen und graven Vatter
- ver wolte diesen frech und stoltzen muth mit Praesen? Es thut wider
- Seydt und kräncke trich bis auff das innerlich marck meiner bein das
- h. Hörnigk: | sich also tieff, und wat von weis mit was fur einen geist der
- egensinigkeit hatt lassen eine kaysen das er in so hohehr und nichtags
- die H" des allerhoïcksin Gottes von derentwegen der hohen Gottsten von
Cite
Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 4, 8, fol. 49v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068331:0098?run=617