Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 5, 1, fol. 1v
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- in unserm selbstwesen stecken
- ein fußstapf, daß ein exemplariais
- unendtligkeit, endtlich der allwißenheit
- und allmacht gottes
- einzelner
- ein ander selbst stand, als ich und du, ist ein
- einig unzertheilig ding, und bestehet nicht aus dreyen
- theilen Seel geist und Leib; doch sind eingenechst
- mehr dinge zu dem einigen dinge nechst
- Gehörigen überhand und dann anstalt habe,
- s
- Ob gleich ieder selbstoßen und ohne theile, so sind doch
- echn ihm andere eingedruckt,
- ohne daß sie daselbst raum einnehmen
- Gott ist mir näher angehörig als der Leib,
- Die Leiben selbst selbst stände
- sondern schicken anst diegestalt haben
- Die Leiblichen dinge sind nur schatten so dahin
- fliehen, wie dann auch beständige
- n blicke, gestalten, wahr-
- haffte träume. Die wesentliche wahrheit ist allein
- kein selbst, und von einem andern z
- gezwungen noch versondert seinen
- im geist. Obwohl unerfahrne Menschen was
- geistlich vor traum, und wasgreiflich vor
- wahrheit halten,
- Die Sünde ist nicht von Gott, sondern in
- einigen Geschöpfen ist die Erbsunde aus dem
- unwesen entstanden, und also aus dem Nachtt
- Gott hat die Sünde zugelaßen, weil
- er gewust ein großeres guth aus dem bösen zu bringen,
- erst gelitten.
- Nur res die bösen haben, durch die stunde vergehen wollen
- eine neue
- das gesamer Geschöpf Gottes hat dadurch nicht verlohren
- sondern genommen
- die Verlangung sein selbst, ist der huß
- des Unwesens so in uns, und die Liebe des Uhrsprungs
- unsers selbst wesens; das ist gottes.
- und darinn bestehet, den alten Adam kreüzigen Christum
- inziehen; dem adam absterben und Christo leben; daß man
- dem Unwesen absage, und dem
- adire
- r das selbst beständig seyn wesen, dem diesen vor
- hieher würde, liebet gott über alle dinge
- wer Gott nur fürchtet. Der liebt sich und seyn
- unwesen mehr als Gott
- Der glaube ohne erkäntniß ist,
- ist nicht von gottes sondern vom todten buchstaben, oder
- vom schall, ist
- e
- der glaube ohne liecht, würcket keine Liebe
- sondern nur furcht oder hofnung: und ist nicht lebend
- nach dem glauben.
- wer nicht thut wird, der glaubet nicht
- er schohn sich deßen rühmet.
- ob
- Es ist zu beclagen, daß so wenn im Menschen
- wißen was liecht und glaube, Liebe und leben
- Christus und Seeligkeit
- die meisten haben fleißliche gedancken
- und sich leicht leicht leichtliche
- D. Christus lehre ist geiß und Wahrheit
- aber viele machen daraus fleisch und schatten
- den meisten menschen ist es kein er ist, b
- haben die Wahrheit nicht gekostet, und stecken
- in einem heimlichen Unglauben
- ieder briefe sich selbst, ob
- auf dem trachten oder ob er glauben
- eben
- findet, er einige mehr freude und lust größer als
- diese in der liebe Geld eines guthen, so
- e
- schnung und andere neütsch
- h
- unverderblich
- in allen und ieden stecket alles
- doch mit gewißen stück der clachzeit
- d sind das bloß
- der die leiblichen Selbenschände ansehen, wie zwar
- Gottes die geistlichen gehöhren gottes
- ind eigentlich auch des reich Gottes
- e
- Bibli
- gar haeckeinen unterthan laß zu laßen. D
- willen, sondern will alles mit artigen und zum besten
- e
- eine gnaden wohl, hiemit (das wird auch ansehen, da sa
- oder noch vorsehenden der wercke nach der wierck
- sondern erordert den väten verständigen
- sehener würdigkeit des meisten, also wieder aus Kirchen auf
- sehenen glauben noch aus vorgesehen werden
- auff der sondern mit viel hofern ursachen, denn
- daß der mensch glaubet, auch
- e
- oder sonst etwas guthes thut, der
- drucken oder thut.
- hat er auch aus ansehe gehend
- wohl gottes in Christo
- obi will. Alle davon materia,
- e
- d
- so
- Denn das werck sie erst durch ihn schreiben, durch
- wehlet aber
- dern mahl das beste entstehen überall entstehet.
- gleich insfiele Gndur
- ohngefehr
- gebrauch aus würden.
- oder etwa
- zu bestes, er
- Hermi
- wort mit
- in v
- wehlet also
- weder ohngefähr noch
- noch die besten
- Denn ein geringes dinge zu einem
- geringen gesezet kan offt etwas
- bester zu wegebringen, als die
- Zusammensezung zweyer ander
- auch deren iedes an sich selbst
- chafft, als jedes von jenem
- orinnen stecket das geheimniß der
- adentresse, und auflösung des Qvotens
- Cedmo in regulare postant aliquando facile aliquod regulatique qui du
- die Schrifft gilt eine schöhne Probe, zu wißen ob der Mensch
- Gott liebe, wenn er nehmlich seinen Bruder liebet, und
- andern so viel müglich, und andere endern zu
- helffen und zu dienen erachtet. Wer
- de
- nicht ein
- g
- et sich keine falschlichen curiosi commissarii,
- htung deßen anstände, und da
- seines will
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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 5, 1, fol. 1v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068332:0002?run=617