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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 7r

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  1. und es habe Gott mit seinem
  2. eigenen Blut, seine Gemeine er
  3. worben. Ad. 20. 28.
  4. Daß der gantze Christus, Gott und
  5. Mensch zur Hölle gefahren, den Zeüffel
  6. überwunden, der Höllen gewalt
  7. zerstöret, und dem Teüffel alle seine
  8. Macht genommen. Da zugleich bey
  9. derseits erkandt wird, daß dieses
  10. gleich andern Geheimnüssen) ein schwerer
  11. und wichtiger Glaubens-Artikel bleibet
  12. der vielmehr mit einfältiger aufrichtigkeit
  13. angenommen, als mit vorwitziger Streit-
  14. sucht ergrüfelt werden solle:
  15. Daß der gantze Christus in einer
  16. unzertrennten Persohn allwissend
  17. allmächtig, und allgegenwärtig sey;
  18. auch als Gott und Mensch ohne aus¬
  19. schließung und Absonderung der
  20. Menschlichen Natur anzuruffen, und
  21. Das vertrawen auf ihn und sein
  22. allerheiligstes leiden zu setzen sey.
  23. 5) Daß der Herr Christus nicht
  24. schon in Mutterleib, sondern allererst
  25. den 10sten tag nach seiner auffersehung
  26. und zwar warhafftig, räumlich und sich
  27. tiglich
  28. Coll. Lips. D. 3. 6. num. 6. 84.
  29. Coll. Lips. D. 4. num. 9.
  30. Lips. Coll. D. 4. num. 10.

Cite

Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 7r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0013?run=617