Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 7v
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- Coll. Lips. D. n. 11.
- 16. num. 12.
- tiglich; und nicht etwa verschwindungs¬
- weis, gen Himmel gefahren. Vnd dieser
- Himmel sey eine liebliche Wohnung und
- gewisser, ausser dieser weit in der höhe
- befindlicher von Gott verordneter
- Ort, darinn auch wir unsre Wohnung
- haben sollen.
- 6) Daß durch das Sitzen zur
- Rechten Gottes kein leibliches oder
- gehen
- säümliches Sitzen verstanden werde.
- sondern die Rechte Gottes, sey Gottes
- Majestät, Krafft und Herligkeit; das
- Sitzen aber zu dieser Rechten sey,
- daß Christus ewig hersche und regiere
- welches auch von ihm nach der Himmel-
- farth vollkömlich und herrlich nach
- beiden Naturen, über alle Creaturen
- geschiehet: sonderlich aber regiret
- er seine Kirche als dero Haupt
- durch welches der Vater alles be
- herschet, und welches er von män¬
- niglich will geehret und angebetet
- wissen.
- e
- Daß der Herr Christus sein
- Mittlern Ampt nach beiden Naturen
- verrichtet habe: und weil der Sohn
- Gottes
Cite
Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 7v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0014?run=617