Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 9v
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- Beyde Theile auch der vermeinende
- und bejahende, behalten gleichmässig
- die wahre Persöhnliche Vereinigung beider
- Naturen in Christo; altermassen
- die
- die Reformirten, wann sie der Göttliche
- Einschafften der Menschlichen Natur
- damit
- zuzueignen bedenken tragen, die
- Naturen eben so wenig trennen;
- als die Lutherischen, wann sie die
- Göttliche Eigenschafften der Menschheit
- zu eignen, damit die Naturen ver¬
- mischen. Beyde bekennen, zu folge
- der vorn der Alten Christenheit festgestellten
- Fürschrifft, daß die Vereinigung bey der
- Naturen geschehen sey'60/ Xores, aequi
- aypius, axtres, ohne Vermischung,
- ohne veränderung, ohne zertheilung,
- ohne Zertrennung.
- 2) Die Lehr von der Allent-
- halbenheit oder Menschheit Christi (mit
- welcher die Lehr von derselben allmacht
- und allrichenheit in gleichem grad stehet)
- haben viele Lutherische Länder, Städte
- Universitäten und Doctores nicht an-
- genommen, welche deswegen doch aus
- der Lutherischen Kirchen-Gemeinschafft
- oder Übiqvität
- wie von dem Dreßdrischen Convent Sächsischer und
- Auswärtiger Theologorum anni 1571. dem
- Torgischen convent. XVI. Theologorum an. 1574:
- denen dänischen, Holsteinischen, Braunschweigischen,
- Heßischen, Anhaltischen, Nürnbergischen: denen
- Helmstädtischen, Jenischen, Königsbergischen Theologis gehe genießen bekandt ist)
Cite
Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 9v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0018?run=617