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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 27r

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  1. nach anleitung der
  2. Augsp. Confession
  3. Hiebey könte es sein bewenden haben,
  4. wenn nicht noch ein Punkt übrig wäre,
  5. besagter,
  6. der zwar in deren Concession
  7. nicht benennet ist, darüber aber die
  8. ey
  9. Bekenner derselben sich am meisten gezweget;
  10. und davon der Streit, zwar der Zeit noch
  11. der letzte, aber der wichtigkeit nach der
  12. erste mag geachtet werden: der Punkt
  13. von der Göttlichen Gnadenwahl.
  14. X
  15. Der Menschen unvollkommener Begriff
  16. der Unbegreiflichen Rathsschlüsse Gottes
  17. hat auch hierüber in den Evangelischen
  18. kirchen streit erreget, und die Lehre
  19. hievon in drey unterschiedene Le
  20. Septemata getheilet.
  21. Lutherus und seine Gehülffen bey anfang
  22. der Reformation bis umbs Jahr 1580
  23. haben S. Augustini Lehre beybehalten
  24. nehmlich: Daß Gott der Herr, nach dem
  25. Er in der Erigkeit vorhergesehen, wie
  26. das heiliglich-erschaffene Menschliche Ge¬
  27. schlecht muthwillig, in Sünde und Straff
  28. fallen würde, aus diesem grossen
  29. hauffen gefallener Sünder, nach seinem
  30. freyen Wohlgefallen einige Gnädiglich er
  31. wehlet zur Seeligkeit, umb an ihnen
  32. zu beweisen die Ehre seiner Barmhertzig
  33. keit: andere rechtmässig verworffen,
  34. umb

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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 27r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0053?run=617