Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 29v
Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. Mean line confidence on this page: 0.95.
Original at the GWLB · Page image · Annotations (IIIF) · Download text
One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 30r); this page is its left half.
The machine reads it as
- Zahl keinesweges vermag verringert
- zu werden.
- 5) Daß Gottes Gnadenwahl geschehen sey
- aus freyem Wohlgefallen, und freyer
- Gnade in Christo; und daß Gott keine Ur
- sache solcher Mahl in den Menschen selbst
- gefunden habe.
- 6) Daß vermöge des Göttlichen Rath¬
- schlußes kein Mensch könne seelig werden
- als nur durch den Glauben an Christum;
- und keiner verdamt werde, als nur
- wegen seines eigenen Vnglaubens und
- Gottlosigkeit
- von dem
- 7) Der Glaube sey nicht Men¬
- schen, sondern Gottes Gab
- 8.) Es könne ein Mensch seiner Er
- wehlung versichert, sein aus den Früchten
- des Geistes, als da sind Glauben an
- Christum, Liebe gegen Gott und Menschen,
- e
- hunger und durst nach der gerechtigkeit etc.
- 9) Die Lehre von der Gnadenwahl
- diene den Gläubigen und frommen zum
- trost, den Unglaubigen und Gottlosen
- zum schrecken.
- 10) Weil in den Götl. Rathschlüßen
- viele dinge unbegreifflich sind, müsse
- man sich an die Richtschnur Heiliger Schrifft
- halten, und wo unser Begriff nicht fortbar
- ausruffen
- lom. XI. 33- 36. mit S. Paulo /. Oder tieffe |:
- Colloqv. Lips. F. 1. num. 4.
- Jud. Syn. Norde. Cap. 1. §. Xr.
- Prof. Thorum. IV. n. 18.
- Niederschähe
- Londesbibliothe
- novei
Cite
Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 29v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0058?run=617