Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 30r
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- e
- betreffend Christi Erlösung
- und verdienst. (
- 11) Weil Gott nicht allein barmhertzig
- sondern auch gerecht ist, so erfordere
- welche
- seine Gerechtigkeit, daß die Sünde (wie-
- der die höchste Majestät Gottes begangen
- wird, auch mit der höchsten, das ist der
- erigen Straff gestraffet werde; welcher
- v
- wir keinesweges entgehen könten, wenn
- nicht der Götlichen Gerechtigkeit genug¬
- geschehe.
- 12) Weil aber kein Geschöpfe, Gottes
- Zorn wieder die Sünde tragen und
- Uns erlösen könte, habe Gott aus unend
- licher Barmhertzigkeit seinen Sohn gegeben,
- s
- zum Söhnopfer und Lösegeld für unsre
- Sünde.
- 13) Das Lösegeld so Christus am
- Creüten gezahlet, sey
- eines unendlichen Werthes, gnugsam
- zu vilgen die Sünden der Welt; weil
- derjenige der hie gelitten, nicht nur
- ein heiliger Mensch, sondern auch wahrer
- Gott ist.
- 14) Daß krafft dieses theoren ver
- dienstes unzehliche viele Menschen aus allerley
- Geschlecht, Volk, Zungen, Stand, und alter
- zu dem ewigen Leben bracht werden; vnd
- Da auch viele nicht seelig werden, rühre
- solches nicht her aus einigem mangel
- des
- Catech. Palat, qv. 11. 12.
- Indic. Sijnod. DOrd. Cap. 11.
- m, n
- Judic. Synod. Dordr. Cap. II. art. VI.
Cite
Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 30r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0059?run=617