Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 15, fol. 36v
Machine transcription. Not an edition. Errors are expected: about 8% character error rate on Latin and French lines, higher on German. Mean line confidence on this page: 0.80.
Original at the GWLB · Page image · Annotations (IIIF) · Download text
One image of two folio pages side by side, registered by the library under both labels (also fol. 37r); this page is its left half.
The machine reads it as
- wenn der alte nochter aus den Wochen flöße, u. man die Grixin der Irz
- en
- thümer in die Exempel der Misbraüche fortsetzte. Ja wer könne qui
- davor seyn, daß nicht mahl 5. Pabst u. e. Concilium daß ich erlaubte
- nen erklärt, u. gewißer moßen befängt, darauf veränderte, oder durch
- e. neue Erklärung wieder umstieße, wenn man erst einmal angefangen
- e
- u
- fangen, die Erklärungen nach der Umständen der Zeit einzurichten. So wür
- ders uns eben so gehen, als es vor Zeiten den Böhmen gnug. Die erst den
- t
- s
- Pabsi gehorsam zu förgten, u. auf das Briefesche Conc. compromittirte, wen
- ihnen nur 3 dörderungen erlaubt würden; nachher aber sich unser einander
- Ich halten, u. darauf viel ärger gehalten würden, wie der Pabst Aen
- Pylo selbst in 1. Geschichte erzahlt. Sie wünschen, daß est dis von ihnen
- wollen wolle, und versichern, daß sie zu der Einigkeit, die mit der War
- heit verbunden, gewiß waren, wenn nur die öffenth, ärgerl. Misbra
- s
- v
- n
- ihr abgeschaft würden, worinn schon die bekenner zu Augsp. gebeten, und
- d
- wenn man von izt an in der Röm. Wirche die Lehren nach der Reichschnur
- e
- d
- e
- D. Schrifft vorbrüge. Dann könne man e. aufrichtige Einigkeit in disle
- hoffen. Sie versprechen endt ihre fernere Ertl. von sich zu geben. Sie wollen
- v
- inzwischen von dem Bischof, der seine Meinung von den Haupt articuli
- der Gel. u. H. Verlangen nach den Stadt zum Sorgfältigen erklärsch, u. von
- allen denen, die mit ihm einerbei Meinung sind, gut denen, u. ihnen
- gutes gewünschen, auch G. bitten, daß die Röm. Kirche die öffentl.
- idiret, daher
- ein
- in ihrer Kirche gründl. Erklärungen u. die Abschaffung der Misbrauch
- erlangen möchte
- Über die 5te Regel des Bischofs-ellten sie den 22. Octob. folgende Eell, von
- i
- sich. Sie hetten den Bischof abgeschlagen, sich v. collegen. Concl. u. das Gehorsam
- s
- t
- des, Pabels zu unterwerffen, Gewißens halber abschlagen müßen. Da er
- nun von ihnen gefordert, ihre Meinung von s. übrigen Sachen zu sagen
- so
- so wolten sie ihm dis nicht abschlagen, u. contra auch hirin die Warheit
- nicht verlangen. Sie geschehen, sie hätten in /. Projecten einige einige dinge
- nicht ohne herzl. Vergnügen gelesen, die sie auch vor nicht misbilligen
- b
- könten, allein sie hätten schon offt erinnert, daß sie besorgen, daß e.
- Borgeneu. ungleicher Verstand darunter schriebe. Wenn also alle grund
- Art. noch der H. Schrift erklar würden, u. man von den Lehren u.
- olchen des Frid. Conc. abwahr, so dürfe man an der Vereinigung
- nicht verzweifeln.
- . 25. Oct. fertigten eben diese Theologi ihre census über die öersten
- Regeln des Bischofs buch. Sie waren von ihm darum gebeten worden,
- Die erste Regel halten sie für mögl. daß weil e. Vereinigung möch
- sejn, doch mit dem Bedingung, daß der irrende theil der gegenwarten worte
- heit beifalle, u. sie trechen erhalte.
- Bei der Zweifen halten sie es für ihre Pflicht, der warheit zu folgen, und
- e
- sich nicht von allerlei wird der lehre ewügen zu laßen, noch das gewiße eines
- abermaligen Prüfung zu unterwerfen
- erb
Cite
Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 15, fol. 36v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068376:0072?run=617