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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 20, fol. 129v

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  1. auff den Linckhen fuß nicht einmahl umb den Kinden gelauffen
  2. das man noch zimblich blut fuß dem Vernunfft geringen, denn
  3. Stubenboden hat es mich zween wird schieden wer dem abge¬
  4. nunnen blut auff ohngefehr zwo Elben lang flöß gegeben,
  5. dauon habe H. Pfarrhers wie nicht weniger deßen noch auff dem
  6. Tisch ein gläßlein woll aufgeschafft, zu sich genommen, darin
  7. gernehen, vnd solchen geschmackt befunden, als wan es von einem
  8. todten Menschen, auch das übrige gebildet auff dem Tisch gantz durch
  9. peptanden, endet damit soviel es in der thaten selber erfahren
  10. sein außangen.
  11. Hannß Merckhers haußfraw außag ist folgende
  12. Als auff obgenanten abendt vom Feldt, heims kommen, wird ein
  13. euerth vor sie und Ihren Mann gebracht ein halb Maas
  14. kündlein, in dem Kelte hohlen wollen, wer noch bey einem
  15. glas voll wenns wein darinnen geweßen, so sie in des
  16. gesindt. kunden gethan, vnd vollends solche könten gefüllet,
  17. Seide kanten hinauff getragen, vnd auß dem käntlein von dem
  18. weder vor sie wird Ihren Mann gelesen, vnd darauß das erbarmliche
  19. blutzeichen erfolgt, ein bemerk gethan, darnach in die Cammer gefehlet
  20. und als sie zu nacht essen wollen, hab sie es auff den Tisch her für
  21. gethan, vnd wie oben auch vermelt, darauß ein glaß voll einge-
  22. then heißen brodt darau gelegt, großen und außgetrunckhen
  23. das känttlein, was auff dem Lande, so Ihr haußwürden, das sich gezogen.
  24. da sie dann ihrer anzeug Ihres Manns von wort zu wort gant
  25. gleich ohn geringste vornehmung des widerigen zu suspiciren gewesen
  26. das bewiegligkheiten mit widerlauffen, just als auß einem Mundt,
  27. geredt befunden. (
  28. enehmlichen ist auch Ihr verwundt Söhnlein, absonderlich dises Verlauffen
  29. allen vorgefördert, vnd angehört worden, welches dan nicht wenigen
  30. auch als vorgebrachte, win vorten und baas gantz zu geenderten reden, die
  31. sachen befundenen beschaffenheit aus und lauter anzeig gethan, zu
  32. denn wirdt auch viel wird schiedtliche Personen, so anfänglich dem erbärm-
  33. lichen zustandt zugleuffen, zu gesehen, vnd alle eigenschafften eingenommen
  34. delichförmig, neben ernstlichen Landschimpffes erinnerung Ihrer abes-
  35. keitlichen geleisten pflichten examinirt und verhret worden, deren
  36. außer handfreicht sich andere gestalt ein grundt der warheit nicht
  37. verhalten thut, als wie vorhergehende attestationes und relation
  38. mit sich bringen. Gott der Allmächtige wolle das jenige was er in
  39. liquen fall bewürbten mit unß zu straffen, in seinem alweiße
  40. chet beschloßen gnediglich vmb verärtellich endien, vnd deßen vnßer
  41. höchstststststststststststststststststststststst stieffliche begangene Sünden nicht entgelt laßen.
  42. Extract eines vertrauten schreibens von stückgart von
  43. 8. Julii wegen solches prodigij
  44. Daß wolte ich den herrn auch berichten, mit beylagen, sich heut
  45. nclag, rebsten auff meine Reiße besichtiget, in zu deßen theim vorbringen
  46. alwa der tisch in der Sacristern aufgehalten wirdt, das bleib ist meßer
  47. raths, neben auff demümtisch Coaguliaß gestanden, die zweenen nutzen den

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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 20, fol. 129v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068378:0258?run=617