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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 20, fol. 238v

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  1. Justitiae vndt muß also saltem aliquo modo probabilem Sententiam
  2. der gerechtigkeit deß Krieges vor seinen Herrn Sonderlich wenn es
  3. nicht seine angebohrne Landesobrugkeit ist, in so weit haben, vndt
  4. ihm also gar nicht indifferent vorkommen wenn er diene:F. gratia.
  5. eingebohrner Franzöß war er nicht sonderbahre wißenschafft von
  6. der gerechtigkeit oder ohngezüchtigkeit seines Königs führenden
  7. Kriegs hat, solcher kan nicht alleine, sondern ist auch bey gewißen
  8. umbständten obligiret, seinem Könige zu dienen undt nicht gehalten,
  9. die gerechtigkeit seiner waffen zu examiniren. Aber ein ge
  10. bohrner teutscher kan ein solches gar nicht dergestalt thuen, son
  11. derlich wan er höret, wie eben überdeß Königs von Franckreich
  12. deßfals gegen die Spanier vnd muß im Reich haltender conduite
  13. ohngerechtigkeit vnd vidlertz überall vnd so einmüthig geklaget
  14. wirdt, der hat nicht ursach, daß er einen Spanier oder teuschen
  15. im Krieg todtschlage, vnd zur ohngerechtigkeit contribuiren helffe.

Cite

Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 20, fol. 238v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068378:0476?run=617