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Leibniz-Handschriften zur Jurisprudenz LH 2, 3, 4, fol. 57r

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  1. n
  2. gerechtigkeit ist eine gemeinschafft
  3. et
  4. s
  5. liche Jugendt, oder eine tugendt so die
  6. Gemeinschafft erhält.
  7. Die gemeinschafft ist eine vereinung
  8. unterschiedner Menschen zu einem
  9. gemeinen absehen.
  10. hine natürliche gemeinschafft ist die
  11. Natur haben will.
  12. Die Zeichen daraus man schließen
  13. n
  14. ann, daß die Natur etwas will,
  15. sind Erstlich wenn uns die Natur
  16. eine begierde gegeben, und Kräffte
  17. oder werckzeüge solche zu erfüllen,
  18. denn die Natur thut nichts vergebens.
  19. Vors andre wenn die sach eine Not
  20. b
  21. b
  22. digkeit oder beständigen Nuzen
  23. hat, denn die Natur sucht allemahl
  24. das beste.
  25. Die vollkommenste Gemeinschaft ist, dere
  26. s
  27. absehen ist die allgemeine und höchste
  28. glückseeligkeit
  29. . Das Natürliche Recht ist so die Natür
  30. lichen gemeinschafften erhält oder befördert.

Cite

Leibniz-Handschriften zur Jurisprudenz LH 2, 3, 4, fol. 57r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068401:0113?run=617