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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 17, fol. 141v

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  1. erkundiget, aber kein Mensch will sie gedrukt gesehen,
  2. haben. Was aber überhaupt die Unschuld des Herrn
  3. Molaus, die in diesen Aug. veniat. gerettet wird an
  4. v
  5. betrifft, so weiß ich nicht, ob dieselbe so ohne alle gläd
  6. sei. Mir deucht immer von nichts wird nichts, Und
  7. wen ich den Abs gleich darinnen für unschuldig halte, daß
  8. c
  9. er willens gewesen sei völlig und öffentl. zur Pabstischen
  10. Kirche überzugehen, so glaube ich doch, daß er zu wei
  11. len etwa durch im vorsichtige Guden, durch Entschuldigung
  12. der Papisten in diesen oder wenen Stückken, die wir an
  13. ihnen verdammen, oder auf ander weise den Verdacht
  14. erwartet, daß er nicht orthodern sei. Eine Aucidote
  15. die ich von einem völlig glaubwürdigen ansehnlichen
  16. Manne alhier habe, Lasset mir hierüber bei nahe
  17. keinen zweifel übrig.
  18. würden mittheilen, und
  19. Ich will sie sie HochEhr
  20. e
  21. Sie selbst urtheilen lassen.
  22. Mann, von dem ich rede komt durch einen
  23. Zufall, mit dessen Erzahlung ich Sie nicht beschwehren
  24. will in die Studierstube des H. MolanS da derselbe
  25. eben abwesend ist die Neügierigkeit reizet ihn als
  26. einen jungen Menschen von 15 Jahren seine äugen in
  27. diesem Zimmer allenthalben herum schweisen zu lassen

Cite

Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 17, fol. 141v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068469:0284?run=617