Leibniz-Handschriften zur Technica LH 38, fol. 364r
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- A. B stuck von einem windtmühlen flügel also
- gebildet, als wann er auf der Erde kriege, und man
- von oben darauf sehe. Davan auff einer helffte, D. die thüre
- samt ihrer feder E. F. deren ende F. an den mittleren
- star kein baum Gftfest ist, das andere ende der feder, F
- schwebet in der lufft, gerad über der spindel Im, doch
- dienlich davon der eine Zapfen der spindel, nehmlich 1, gehet
- baum 6H, der andere zapfen in der schiene.
- An dieser Spindel sind die Väterfest, daraus die thüre (1) bestehet
- Es ist aber das theil von der spindel in bis zu March eins so lang
- als das andern von der spindel bis zu c.
- An diesen beyden
- theilen der thüre sind die zweyfetten oder strick N°F. und QF. mit
- den enden N oder Ost, etwa im mittel der breita der hüre
- Im übrigen aber sind N und O gleich weit von der spiegel,
- doch zimlich nahe dabey, damit nicht nöthig gar zu lange strick
- oder ketten zu gebrauchen. Die beiden strick oder Ketten N°F und of
- sind gleich lang, und nach dem man sie kurz machet, kan man
- die feder E F damit spannen und anziehen, so viel nöthig dergestalt
- stehet die thüre fest, und kan nicht wancken, als durch zimliche gewalt,
- der Wind komme nun von welcherseite er wolle, und mache die thür rückwert
- aber vor 2, Durchl., so wird die feder Vermittelst der bettel derselben des stracks
- der einen seite stärcker angezogen, und müßlich die feder mit gewalt kommen
- und hinab zu der Spiegel begeben; Hingegen wird die Rotte auf der andern seite
- alsdann schlafft. Die feder mus etwas breit und also geschnitten seyn, daß sie
- sich nur auff und ab zu oder von der spindel gebe, doch allezeit gleich über ihr
- be, und ich nicht viel auff die seit gegen Nider ziehen laße.
- durch diese art der feder ist wan des klappens im auf ein zuschlagen
- ergeben. Die nagel damit Sie bräter an der spindet fest. Können sich auch nicht
- leicht ausziehen.
- Wenn man Strick anstatt Ketten brauchen will,
- müßen solche strück erst wohl getrocknet werden
- damit sie sich hernach im naßen wetter beßer spannen
- Eiserne kettendürfften ehe gestohlen werden.
- edern
- die Hülernen von Büchenen holtze, müßen
- so starck seyn, daß sie nicht bald mat werden
- es köndte nicht schaden, daß sie erst an einem warnen
- orth getrocknet würden.
- In stärcker die
- Federn seyn, und ie weiter das ende in der
- aufft, von der spindel ab; ie beßer ists
- die strücke müßen aber auch länger seyn;
- Man köndte ein klein holz hinter der thüre
- haben, daran der strick nach dem er durchs loch
- gegangen, fest wäre, ie öffter man solches Holz
- umb die Le schärffer were die feder gesponnet,
- und solches umbdrehen köndte man
- r
- hun mit einem wortigen längen Holz
- oder Haaken, ohne hinauff zu steigen.
Cite
Leibniz-Handschriften zur Technica LH 38, fol. 364r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068537:0729?run=617