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Leibniz-Handschriften zur Ad vitam Leibnitii LH 41, 5, fol. 1v

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  1. et
  2. bey Hochgefehler
  3. Churf. Durchl1 die gndste verg
  4. zu des Hrn S. zu des Hörnigkischen die nach so fort erhalten, also daß Churf. Durchl*
  5. doch einen Cammerdiener solches dem Bibliothecarii andenten
  6. und als er einer schrifftlichen befehl verlanget, so
  7. ein länger secietarium ihm eine Signatur darüber zuschicken
  8. 1
  9. laßen, darauff ich zweyen mahlen die Bibliothec
  10. gegehen, mich etlich stunden darinn aufgehalten, auch einen Blückse
  11. der Archim und andere Manuscripta gethan, blieben auch Churf
  12. Durchl1 gndst verwilliget, daß nun solche sonderlich
  13. einem darinn fewer zu ersehen nacher hätte abgefolget werden möchte
  14. and sonsten
  15. den
  16. welches alles aber bald mitgestoßen worden. Nun ist
  17. einige Personen zubilden, (so mündtlich zu niemand
  18. h
  19. werde) Churf. deren so vorgestellet, was maßen dero anget
  20. nehende vorfuhren, ich sonst er maßen großen bedencken
  21. in dergleichen gehabt, daß vielleicht hinter meiner untersuchung
  22. ein mehrers stellen möchte, als man vermuthe aus ein
  23. particularis schreiben an Churf. Durchl1, wie sich ihrer mein
  24. nach wohl gebühret, sondern nur eine real. Reconnenda twin
  25. mit begracht werden, welches letztere sie
  26. ten eine versinnete und außändrigkeit sonderlich getrieben,
  27. auch gegen mich selbst davon erwehnung zu sehen sich nicht
  28. ert sehen. Weil so viel damit gewärcket, daß derbe die gegen
  29. vergünstigung würlich zurück geriffen worden.
  30. sonderlich empfinden, daß die sach nicht erst
  31. bey der gebünner Cantzley gesucht worden. Ich habe ihnen
  32. aber mit guthen gefangen zu erwehnen haben, daß ich
  33. wohl weiße man sich dießfals gebühret, daßwegen der Monumentorum
  34. Cunctus, ut in Amptzosen so die Gvelschen fundiret, die etwa
  35. beym Archivo seyn möchte ich bey den gemeinen Guths-Dinge
  36. ich, wiewohl vergebens angemeldet, soviel aber die Bibliothec i
  37. betrifft, bey nirgend in der erbilde brauch, daß man sich deswegen
  38. ügen (ich auch der Graff in guthen angebe, u. büchern ein ander hochgene
  39. zumahlen mich der Bibliothecari
  40. h auch besorgen
  41. est
  42. wäre ich zu wißen nicht schuldig gewesen,
  43. an Churfürstl. Durchl* immediate
  44. eyn.
  45. dannen. Es wird auch so finde auch dahin, ob ich bey ihnen ein Unserm
  46. oder vielmehr kamadis: | so bereits geschehen, erhalten haben würde.
  47. de auch nur auch lieben, daß ich kein schreiben ein meinem gndsten Herrn zu
  48. eingeliefert, weilen seine recommendatore Bereinfft, tenductor auch anstatt dergleichen, da
  49. wird, nun also besorglichen daßen Hieben selbst von abgeliebten zweif
  50. nicht dürffte erreichet haben, ob ich Uns haben man seines güsten ihre
  51. dienheit auch seinen eignen respecten vorzu
  52. In
  53. u verstehn,
  54. en
  55. fügete gewöhnet, wo mit ich ihnen collegi
  56. wundern
  57. ld
  58. Her
  59. die antorietische
  60. gelegenheit verursachen werden, vielleicht einen fremden auf
  61. 2
  62. nicht
  63. allerdings
  64. ihre Correspondenz seyn seyn solche
  65. n
  66. in
  67. summate
  68. gerichten Fürsten
  69. e
  70. sünstigen
  71. samet.
  72. e
  73. ein
  74. samst in der Bruder vorhergehen worden. (§.
  75. seyn
  76. er praecipent seyn, da sie selbst in Franckreich und anderswo die grösten
  77. recommenda etwas rationes
  78. also bey seit sezen, daß sie deßen
  79. retractiren machen.
  80. Ministri zumahlen die freünden alle ihre antworttät gegen ihrer Herrn willen
  81. in einer sach von Beclagten
  82. ex cultores,
  83. lichsam vermuhtigen und dienstetzen geben, daß sie dieser auffrichtig
  84. höhn leichteten guth befindet seyn seyen. Wie
  85. dafür halten,
  86. ch
  87. habe Churf. DurchP4 auszubringen hin
  88. von der sache beßer verurtheilet, der aller singulohität der Poste
  89. doctistum Bavariae, immaßen ich mit exemplis erwiesen, da
  90. ung
  91. Maximilianus deßen Großgott hatte mit
  92. Excellentiret, hin
  93. den damahligen Ministris so selbst in Historicis
  94. und dem berühmten deusero sowohl als
  95. andern den zuluck und gebrauch ihrer Bibliothec gern verstattet
  96. was bedencklich oder nicht, wohl zu distingviren gewust,
  97. vergnügung und freude gemacht haben würden. Einen fremden anheim
  98. haben auch
  99. auch die signatur durch
  100. Cammer
  101. den H. Obristen D
  102. Grafen von Füg
  103. angeordnet worden.

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