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Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 17v

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  1. von Weißheit.
  2. Die Weisheit ist eine vollkommene
  3. Wißenschafft aller der jenigen Sachen
  4. c
  5. die das Menschliche gemüth nur er
  6. d
  7. t
  8. ein
  9. greiffen kan, welches ihm sey ein
  10. regel des Lebens die deßen hern
  11. zu erhalten, und alle wißenschafften
  12. zu erfinden diene.
  13. Auff daß wir nun erlernen den
  14. verstand wohl zu regiren, umb die
  15. erkendtnüß derselben wahrheiten
  16. so uns noch unbekand zu entdecken
  17. sind folgende anmerckungen zu betracht
  18. 1) daß wir nichts iemahls vor wahrheit
  19. annehmen als was so klar und deütlich
  20. unsren verstand sich erweiset, daß es
  21. Auff keinerley weise möge in zweif
  22. gezogen werden.
  23. C.
  24. i
  25. daß wir alle praejudicie
  26. und ansicipation infallung unsers Urtheil
  27. aufs fleißigste meiden, und dem jenigen
  28. so wir bejahen oder verneigen nur
  29. das jenige zu fügen was in ihm
  30. Daß wir die schwührigkeiten so wir
  31. enthalten.
  32. Uns vorgenommen zu untersuchen, in
  33. e
  34. a
  35. 3P
  36. soviel theile theilen als nöthig umb selber
  37. der
  38. et
  39. bequamer aufzulösen
  40. 4.) daß wir alle gedancken welche wied
  41. die Wahrheit zu erfinden anwenden,
  42. in rechter ordnung fortführen, an
  43. u
  44. fangende von den einfhältigsten Sachen,

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Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 17v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068593:0034?run=617