Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 12, fol. 1v
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- iedennoch auch Biele gekand, die ungemeinen großen
- Verstand gehabt, so andern maximen gefolget,
- verachtet, oder auch weil nicht durchgehends eine andere
- und diese injulatio, sich aber nicht glückseelig
- c
- ebenbart im hochwange gehet,
- darbey befunden, oder auch (weil alle fast
- durchgehendes anderen specimen hierbey folgen
- wieder beßeres wahren sich doch den gemeinen gebrauch erbleiben laßen.
- ob schon das man beßere
- sich dennoch
- aber sich dabey nicht glückseelig gefunden.
- r
- den allgemeinen weg gefallen laßen, so
- so hoffe, wan da meine Veramessenheit, eine strafe
- solte,
- verdienste, daß zum wenigsten Meinigen güttes
- absehen.
- wohl aufgenommen.
- intention, werde guth angesehen werden, indem
- Weill derwegen
- hinnehme darzuthun, das eine beständig
- und
- Anß
- glück seelige Ehe, einzig allein, diesen
- wenigen maximen erfolgen könne.
- fast
- Erstlich muß man feste stellen, ob gleich alle
- e
- seines
- beredet.
- welt anders beschieden, das weder Ehe,
- noch sonst etwas
- Reichthum Schohnheit, dergleichen
- so der Veränderung unterworffen, ingeringsten
- beqvem.
- sey eine Ehe beständig Glückseelig
- zu machen, und wie wolle. Dieß klärer beweisen,
- alß daß der Leüte gekandt, die alle diese jetzgedachte
- Sachen in hohen Grad beseßen, und Jedennoch einander
- versuchet.
- so feind gewesen, daß sie alle mittel tentirt,
- sich von einer so verdrießlichen Ehe Loßzureisen
- Ist also sicher zu glauben, daß daßelbigen, was
- eine Ehe beständig Glückseelig mache, nicht in eüserlichen
- sachen bestehe; sondern vielmehr in gewießer
- Zusammenstimmung und
- innerlicher Natur gleichheit, der Gemüther
- welche sobald sie Personen von einander vermuthen
- oder durch angenehmen Umbgang unter einander
- Neigung
- würcklich vorspüren, eine warhaffte
- erwecket, so a. das herz ohne einiges innerliches wiederprechen sich nicht getroffen zu
- seyn befindet.
- Eine dergleichen zu neigung
- worden. (§. 15.)
- so sie diese guten
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