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Leibniz-Handschriften zu Preussen LH 19, fol. 123r

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  1. orthen die Secke überflußen und wohlfei
  2. dem verkauff zu schreiben, wenn man den debit unser Landes
  3. suchen muß. Wie nir dann bekand, daß in den besten jahren
  4. von judien, Persien sina, jahren Levantè und Sicilien
  5. eine solche menge sondern einkommen, und solche wahre
  6. so hernach bezahlet worden, daß die mähe mit dem Verlangten
  7. rofel nicht wohl belohnet worden
  8. 2) Wenn nun alle Mühe kosten und fleiß angetrendet ist,
  9. e
  10. d
  11. köndte es auch wohl kommen, daß es wieder ins stecken
  12. geriethe, durch Machläßigkeit oder aus Mangel des
  13. n
  14. verkaufft, Ew. Niemahls es bezahlet allezeit,
  15. ich
  16. die angewendte Mühe und kosten, jedoch ist dieser
  17. Unterscheid zu machen. Im fall die Secade im Lande nicht ver-
  18. l
  19. e
  20. arbeitet wird, so hat der Landmann weniger Licht, weilen
  21. er andern den besten Nuzen überlaßen müste. Da es
  22. aber im Lande vorbracht wird, so kan es der Landmann
  23. allezeit verkauffen wie und wenn er will
  24. 3. Solte es dann Profitabeler seyn, wenn die Seite verartet
  25. geleget würde, als wenn Sie von ans dem Land gienge. H
  26. die arbeit gibt keinesen Mit und deren Landen einen weit größern
  27. Narzen als die rohe Räde es ist gleichsam wie ein Reyßlein
  28. von einem großen Baum zu betrachten gegen den Baum selbst
  29. in brief ohnendtliche Nutzen breitet sich die arbeit auß die rechte Sündlein, so
  30. nur obwohl 100 thl. als donner jieles wird aber deren Verarbeitung braucht,
  31. ine ohnzahlbare Menge-Reichten ins geld bleibt im Lande, das
  32. arbeitet, leben und der prosil nähret und macht reich, die Kaufmann hatt
  33. vermehret sich in allen welchen, umb die Consumption v. willen. Der Cronigl. M. werden au
  34. c
  35. eichen zu gegangen in der Reichs haben, und ein Geld und Vollkomeichland legern
  36. 4.) Möchte sich aber herzu Lande nicht wohl thun laßen, Fabriquen zu
  37. tabiliren, weil man aus der erfahrung siehet, daß es so schwehr damit
  38. h
  39. herrbet, und behgangen ist. Das ist leicht es ist zwey jahrgegangen,
  40. allein 16 läßet sich heruff leiden so wohl ihnen in Italien, Holland, Franckreich,
  41. und andern orthten in diesen örthern wird 1 Uxas W. hantslohn mit schwehren gelde
  42. bezahlet, wir haben ein guth hatraid land, arbeitz am Polck, und können
  43. dem Hnigk: | wohl als das Sommer arbeiten, welches andere nicht wohl
  44. e
  45. c
  46. können eines wennel gelieben und der ofen. Aber worumb es so schrägele
  47. p
  48. hehrgangen, hat von andere Ursachen gehabt und noch die leicht wegen
  49. nehmen sind. Ich an sichs daß eine procate, kommet, wohl
  50. damast und noch viel andere 4 àbrigen doch gemacht worden sind,
  51. Also ist es möglich, und was in einem Stuck mögliche §y 1223. W

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Leibniz-Handschriften zu Preussen LH 19, fol. 123r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068782:0267?run=617