Leibniz-Handschriften zu Braunschweig-Lüneburg LH 23, 2, 15, fol. 1v
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- offten ouuerturen thun laßen, wären aber iederzeit ent-
- weder decliniret, oder mit hautem außgeschlagen worden
- Noch leztens hätten Sie gemachet, daß der GroßVogt von
- münchhausen, und der ViceCanzler zu Zell H. Fabricius mit ein
- ander geredet, über es bliebe dabey. Dero König von England
- bst bey den lezten im Haag gemachten Tractaten übernommen und
- versprochen seine officia zu interponiren, Sie hatten sich auch nicht nur gegen
- ey
- der M. Lud. M. Ludolfiario Leibniz hat auch gegen den Envoyé cressel
- als selbiger nach Loh gewolt zulenglich ercläret, und auf alle
- weise erbothen, aber alles vergebens. Ich weiß, sagten ihre
- nichts zu mir, daß Sein H. Ja mir im Herzog
- nicht unrecht geben kan; und daß man nicht wird sagen können
- worinn es an mir ermangle;
- ; man nehme einen unpartheischen wer es auch ist,
- und laße ihn etwas vorschlagen; ja ich will so zu sagen
- seinem herrn selbst, als einem verständigen Herrn die
- Carte blanche geben, wenn er sein interesse und partheyügkeit
- in etwas bey seit sezen will, und ihn sagen laßen
- was er vermeine daß ich thun könne, wenn ich meine
- und meiner lini ehre und Sicherheit salviren will. Solche
- zu abandonniren, und sich zum Cadet machen laßen
- würde ganz unverantwortlich und so wohl höchst nacht
- theilig, als zimpflich seyn. Wenn man uns noch in
- die belehnung genommen hatte, so hätten wir ursach und
- praetext von den andern fürsten uns hierinn zu separieren.
- Aniezo aber können wirs nicht anders als darauf bestehen,
- daß die Neüe Chur noch vom ganzen
- Reich approbiret werde; und daß Wolfenbutel in Sonderheit s
- eine jura quaesita ratione senij und dergleichen versichert
- i solcher versicherung
- werden. Will man von solcher Versicherung nicht höhren, so
- gibt man zu verstehen, daß man sich Vorbehalten will
- diese lini dermahl eins zu opprimiren und dependent
- zu machen. 7) erwehnten,
- rchß erwehnten auch von den Hanöverischen Prinzeßinnen,
- und von der heyrath mit einem Prinzen von Florenz da von d
- coneriret werden; leisten durch daß ihres Erb-Prinzen gemahlin
- in einem desperaten zustand wäre, und allen ansehen nach und
- wie es vor menschlichen äugen schiene nicht davon kommen
- würden; fingen hernach an mittelhaaf gleichsam, als
- scherz und mit lachenden munde zu sagen, man müste nicht
- bey de Prinzeßinnen verheyrathen, sondern man möchte doch
- eine vor Ihren ErbPrinzen, da er nach Gottes will
- ß man nicht zu urtheil zum Witbe werden
- solte aufheben. Ich sagte auch im scherz darauff daß das
- guthe Instrumenta pacis wären. Nach
- verschiedenen andern einlauffenden discoursen schlossen ihre Durchß
- daß sie von herzen die einigkeit wieder zu erleben wünschten
- und keine Vorschläge so irgends
- raisonnabel geachtet werden köndten, verwerffen
- würden
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Leibniz-Handschriften zu Braunschweig-Lüneburg LH 23, 2, 15, fol. 1v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068803:0002?run=617